Am 5. Februar spielt die Schumann-Philharmonie Werke dreier Komponisten. Bei einem Stück kommt ein traditionelles nordisches Instrument zum Einsatz.
Das Sinfoniekonzert der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie, zu dem Musikfreunde am Donnerstag, 5. Februar in die Stadthalle eingeladen sind, lädt zu einer musikalischen Reise durch den hohen Norden ein. Dirigiert wird das Konzert von Leslie Suganandarajah, dem jungen Musikdirektor des Salzburger Landestheaters, der auf Opern- und Konzertpodien gleichermaßen für seine sprühende Energie geschätzt wird. Auf dem Programm stehen von Hugo Alfvén die Schwedische Rhapsodie Nr. 1 op. 19 „Mittsommerwache“ und von Felix Mendelssohn Bartholdy die Sinfonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, „Schottische“. Der norwegische Pianist und Komponist Geirr Tveitt sammelte Volksweisen und verarbeitete sie musikalisch. Für die Hardangerfiedel, die seit Jahrhunderten die Musik Südwest-Norwegens prägt, schrieb er das Solokonzert „Drei Fjorde“, für das Hartmut Schill (im Foto vorn), Konzertmeister der Philharmonie, die Violine gegen das traditionelle nordische Streichinstrument eintauscht. Das Konzert am Donnerstag beginnt um 19 Uhr. Eintrittskarten gibt es ab 26,60 Euro in den „Freie Presse“-Shops. (gp)






