Chemnitz
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Am Rande des Sonnenbergs wird am Mittwoch ein Stolperstein ersetzt, der vor zwei Monaten gestohlen wurde. An das, was dort 1944 geschah, erinnert sich eine der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen ganz genau.
Es gab Momente in ihrem bald 100 Jahre währenden Leben, die haben sich Marga Simon fest eingeprägt. Ein Besuch im Spätsommer 1944 in der Münchner Straße 31 gehört dazu. Von ihrem Vater, dem zu dieser Zeit bereits untergetauchten Chemnitzer Kommunisten Ernst Enge, hatte die damals gerade 20-Jährige den Auftrag erhalten, sich dort bei seinem...
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