Tödlicher Unfall in Burgstädt: Bahnverkehr zwischen Chemnitz und Leipzig zeitweise unterbrochen

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Am Morgen des Himmelfahrtstages kam es auf der Strecke zu Zugausfällen und Verspätungen.

Chemnitz.

Nach einem tödlichen Unfall in Burgstädt ist die Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig am Morgen des Himmelfahrtstages für gut vier Stunden gesperrt worden.

Laut Bundespolizei hat sich der Unfall gegen 4.40 Uhr auf freier Strecke in Burgstädt ereignet. Offfenbar handelt es sich um einen Suizid, teilte die Polizei am späten Donnerstagnachmittag mit. Die Identität des Opfers sei offenbar geklärt. Zum Unfallhergang laufen die Ermittlungen. Die etwa 30 Passagiere im Zug, der am Unfall beteiligt war, konnten die Bahn gegen 7 Uhr verlassen und ihre Reise zu Fuß oder mit Taxi fortsetzen.

Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen im Bahnverkehr. Ein Sprecher der MRB, deren Züge auf der Strecke verkehren, teilte am Vormittag mit, dass die Streckensperrung gegen 8.30 Uhr aufgehoben worden sei. Die Züge können wieder rollen. Bis etwa 10.30 Uhr sollte der Bahnverkehr wieder in den regulären Betrieb übergehen.

Einen Schienenersatzverkehr einzurichten, sei nicht möglich gewesen, so der Sprecher weiter. Aufgrund des Feiertages gab es keine Kapazität dafür bei den Busbetrieben. (sane)

Zu den aktuellen Verkehrsmeldungen der MRB auf der Strecke Chemnitz-Leipzig

Menschen, die über Suizid nachdenken, können anonym bei der Telefonseelsorge unter den kostenfreien Rufnummern 0800 1110111 und 0800 1110222 Hilfe erhalten.

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