Update: Säugling bei Unfällen auf A4 schwer verletzt

Am Sonntagmittag sind bei Unfällen auf der A 4 bei Chemnitz mehrere Personen verletzt worden, ein einen Monat altes Baby kämpft um sein Leben. Die Autobahn war in Richtung Dresden bis etwa 14.40 Uhr voll gesperrt, teilte die Polizei mit. Nach einem Unfall hatten sich im kilometerlangen Rückstau drei weitere Zusammenstöße ereignet.

An der ersten Kollision waren drei Autos beteiligt. Kurz nach 10.15 Uhr war kurz nach dem Kreuz Chemnitz ein 79-Jähriger mit seinem Opel auf der rechten Spur liegen geblieben. Ursache war offenbar ein technischer Defekt. Ein weiterer Opel und ein Mitsubishi fuhren auf. Die Autobahn wurde bis 11.20 Uhr voll gesperrt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, drei Menschen wurden leicht verletzt.

Im Rückstau ereignete sich ein schwerer Unfall zwischen der Anschlussstelle Limbach-Oberfrohna und dem Kreuz Chemnitz. Ein 30-Jähriger war 11.35 Uhr mit seinem BWM auf den Mercedes eines 31-Jährigen aufgefahren. Im Mercedes saßen eine 30-Jährige und ein einen Monate alter Säugling. Das Baby erlitt schwerste Verletzungen. Ersten Angaben der Polizei zufolge wurden bei dem Unfall zwei weitere Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 50.000 Euro. Die A4 wurde 14.40 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Fünf Minuten zuvor war vor dem Kreuz Chemnitz eine 89-Jährige mit ihrem Opel auf einen VW aufgefahren, der wegen des Staus bremsen musste. Verletzt wurde niemand. Es entstanden insgesamt 6000 Euro Schaden.

Ein weiterer Auffahrunfall ereignete sich 13.15 Uhr. Beteiligt waren ein Opel und ein Skoda. Dabei wurden keine Personen verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 3000 Euro. (fp)

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