Verfolgungsjagd wegen gestohlener Kennzeichen

Am Mittwoch ist es zu einer spektakulären Verfolgungsjagd gekommen. In Chemnitz gestartet flüchteten über die Autobahn bis nach Oberlichtenau.

Weil der Polizei an einem VW Passat ein gestohlenes Kennzeichen auffiel, ist es am Mittwochnachmittag zu einer spektakulären Verfolgungsjagd gekommen. Aufmerksam auf den VW wurden die Polizisten gegen 14.50 Uhr an der Chemnitzer Neefestraße. Die beiden Männer in dem Fahrzeug ignorierten die Haltesignale der Beamten und fuhren auf die A72 auf. Die Polizei nahm zunächst die Verfolgung auf, musste auf der A4 die Unbekannten aber ziehen lassen, weil dort der Verkehr zu dicht war.

Später entdeckten die Beamten den VW aber in Auerswalde wieder. Auch dort versuchten die beiden Täter erneut zu flüchten. Am Ortsausgang in Richtung Oberlichtenau ignorierte der Fahrer eine rote Baustellenampel und fuhr mit schätzungsweise 90 Kilometern in der Stunde an einer Kindertagesstätte in Oberlichtenau vorbei, wo eigentlich nur 30 Stundenkilometer erlaubt sind. Schlussendlich konnte der VW durch mehrere Polizeifahrzeuge bei der Erdbeersiedlung an der Chemnitzer Straße gestoppt werden.

Die beiden Männer wurden im Anschluss kontrolliert. Wie sich herausstellte, stand der 24-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss. Zudem konnte er keinen Führerschein vorzeigen. Gegen ihn und seinem 26-jährigen Beifahrer wird jetzt ermittelt. Die Kennzeichen wurden beschlagnahmt, die beiden Täter konnten aber zunächst wieder gehen. (luka)


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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    0
    j35r99
    06.02.2020

    Nicht vorstellbar! Der Täter konnte wieder gehen und das unter Drogeneinfluß?

    Der Täter unter Drogen,Kennzeichen gestohlen, mit 90 km/h an einer Kindertagesstäte vorbei,Haltesignale der Polizei nicht beachtet.

    Wer übernimmt eigentlich noch die Garantenstellung gegenüber der Öffentlchkeit?