Chemnitz
Warum der Ukraine-Krieg auch die Stadt Chemnitz spaltet - Mahnende Worte eines Ehrenbürgers

Freie Presse auf Google News folgen

Seit in der Ukraine Krieg geführt wird, herrscht Gerangel um Deutungshoheiten. Das ist auch in Chemnitz so und beeinflusste offenbar die Vorbereitungen des diesjährigen Friedenstages. Mit dem Aufruf "Der Friede wird, wo wir ihn machen" proklamiert Christoph Magirius auch mit Blick auf Ostern eine neue Debattenkultur. Susanne Kiwitter sprach mit dem 86-jährigen Superintendenten i.R..

Der 1937 geborene Magirius ist evangelisch-lutherischer Pfarrer und war von 1979 bis 1990 Superintendent in Karl-Marx-Stadt. Während der Wendezeit prägte er den "Runden Tisch" in der Stadt. Seit 1990 ist Magirius Ehrenbürger von Chemnitz. Magirius gehört zu den aktuell zehn Mitgliedern der AG Friedenstag. (suki)
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
10.06.2026
4 min.
Corona-Masken: Textilfirma fordert halbe Milliarde vom Bund
Corona-Masken: Textilfirma fordert halbe Milliarde vom Bund - Heute billig zu haben, 2020 war es zeitweise teure Mangelware: FFP2-Masken.
Corona ist Geschichte, aber die finanziellen Folgen sind noch immer nicht ausgestanden. Ein Textilhändler fordert vor Gericht nun viel Geld. Dabei geht es auch um die Rolle von Jens Spahn.
10.06.2026
8 min.
Italiener statt Deutscher bei "Artemis" - Was bedeutet das?
Italiener statt Deutscher bei "Artemis" - Was bedeutet das? - Der italienische Esa-Astronaut Luca Parmitano wird als erster Europäer beim Nasa-Mondprogramm "Artemis" mitfliegen.
Mit "Artemis" will die Nasa wieder Menschen zum Mond bringen. Erster Europäer dabei sollte ein Deutscher sein. Warum startet nun ein Italiener zuerst - und gibt es Hoffnung für deutsche Astronauten?
Christina Horsten und Annett Stein, dpa
25.02.2026
3 min.
„Kriegslogik tropft gerade überall in unser Leben“: Chemnitzer Arbeitsgruppe ruft zur „Friedenstüchtigkeit“ auf
„Kriegslogik tropft gerade überall in unser Leben“: Chemnitzer Arbeitsgruppe ruft zur „Friedenstüchtigkeit“ auf - Sabine Kühnrich, Christoph Magirius und Stephan Brenner von der AG Friedenstag mit Cornelia Siegel, Projektverantwortliche der Stadt Chemnitz.
Zum 25. Mal wird am 5. März der Chemnitzer Friedenstag begangen – in Zeiten, in denen Kriege und Krisen zum Alltag gehören. Was am Gedenk- und Aktionstag alles geplant ist.
Steffi Hofmann
06:00 Uhr
4 min.
Zwischen Augustusburger Musiksommer und Kreißsaal: Ein Konzert, ein Baby und pure Freude
Zwischen Augustusburger Musiksommer und Kreißsaal: Ein Konzert, ein Baby und pure Freude - Weniger als eine Stunde nach dem Konzert in Augustusburg hält Luciano Polotzek seine Enkeltochter Malia Lou in seinen Armen.
Für einen Chemnitzer hätte der Sonntag kaum schöner enden können. Direkt nach dem Musiksommer-Konzert in Augustusburg erhielt er eine Glücksnachricht. Die Geschichte eines unvergesslichen Tages.
Claudia Dohle
15:42 Uhr
2 min.
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren - Raquel und Adrian (vorn rechts) freuen sich über die Geburt ihrer Tochter.
Die kleine Carmen kam am Samstag gesund zur Welt. Sie ist bereits das zehnte Kind ihrer Eltern Raquel und Adrian.
Erik Anke
05.03.2025
5 min.
80 Jahre nach der Bombardierung von Chemnitz: Wie aktuell ist der Friedenstag?
80 Jahre nach der Bombardierung von Chemnitz: Wie aktuell ist der Friedenstag? - Zum Friedenstag, 80 Jahre nach der Bombardierung von Chemnitz, sind auf dem Neumarkt Friedenstauben aufgestiegen.
Die einen blicken auf aktuelle Konflikte, andere wollen aus der Geschichte lernen. Manche haben noch nie vom Friedenstag gehört. Die „Freie Presse“ hat Menschen gefragt, wie aktuell für sie der Tag ist und ob er so bleiben sollte.
Jana Peters
Mehr Artikel