Zwischen Beethoven und Protestparolen

Freitagabend im Zentrum: Tausende Konzertgäste auf dem Theaterplatz, 2300 Demonstranten bei Pro Chemnitz, etwa halb so viele bei Chemnitz Nazifrei - und dazwischen massives Polizeiaufgebot.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Hinterfragt
    11.09.2018

    "...Das Konzert, so erläutert Intendant Christoph Dittrich, sei als Ort der Begegnung gedacht für alle besorgten Bürger der Stadt...."
    Gute Idee Herr Intendant, allerdings waren die "besorgten Bürger" ja gemäß aktuellem Political Correctness-Sprech, alle auf der Demo vorm Monument ...

  • 1
    3
    ralf66
    10.09.2018

    @Submain, kein Wort habe ich in meinem Beitrag zu einem Herrn Kohlmann geschrieben, diesen Namen kannte ich bis jetzt ehrlich gesagt gar nicht, mein Beitrag bezog sich auf andere Fakten, kann sein, dass ich mich bisschen falsch ausgedrückt habe. 2016 zum Beispiel, sind ca. 281.411 Menschen aus Deutschland ausgewandert, jetzt glauben Sie nicht, dass waren Menschen die 2015 kamen, nee, dass sind Deutsche gewesen, die ziehen nämlich ins zum großen Teil ins europäische Ausland, weil sie die Nase vom Multi-Kulti Modell Deuschland voll haben, wo man buckeln kann bis zum umfallen, wenig verdient, unmengen Steuern zahlen darf und vor allem, wo die einen abgeknöpften Steuern, immer mehr zweckentfremdet verschleudert werden aber immer weniger für die, die sie erarbeitet haben eingesetzt werden.

  • 7
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    submain
    09.09.2018

    Zitat ralf66
    >

    Also sorry, aber das was du schreibst ist total Müll. Als ob es in anderen Ländern, wenn Kohlmann mit seiner Sippe dort hin kommt und einen eigenen Staat gründet, mehr Deutsch zugeht, als in Deutschland.
    Ich denke mal, du willst damit sagen, dass er eine Sekte gründet und mit dieser aus Deutschland verschwindet, um wonanders eine neue Gesellschaft aufzubauen.

    Um ehrlich zu sein, finde ich diese Idee ziemlich cool. Weil dann sind wa den wenigstens los. Ich glaub, den wird auch keiner vermissen.

  • 10
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    submain
    09.09.2018

    Naja, ob die Teilnehmer der Pro Chemnitz Demo ihr Land wirklich mögen, bezweifel ich. Wie ja unten schon geschrieben, ist Kohlmann davon überzeugt, dass es den Sachsen oder Chemnitzern besser geht, wenn diese aus Deutschland austreten. Diese Meinung vertritt er auch nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahren.

    Kohlmann hat früher mit blödsinnigen Verschwörungstheorien Propaganda betrieben. Jetzt verpackt er diese Inhalt in den Mantel der derzeitigen Lage. Trotzdem ist und bleibt seine Weltanschauung abstrakt und unsinnig. Man sollte sich mal mit seinen Reden und Theorien in der Vergangenheit auseinander setzen, was er damals gefordert und erzählt hat. Dann würden viel weniger diesem Kerl hinterrennen. Der nutzt die jetzige Situation in der Stadt, um seine Meinung endlich vor mehr als 50 Leuten kundzutun. Die, die ihm zustimmen hören entweder nicht zu oder sind völlig verblendet.

    Jedoch ist das ganze auch kein Platz für linke Parolen. Es ist zwar gut, dass es Gegendemonstranten zur Kohlmann-Veranstaltung gibt, aber mit Antifaschistischen Rufen und Aussagen erreicht man überhaupt nix. Weil sich so beide Seiten nur noch mehr anstacheln und gegenseitige Vorwürfe machen.

    Deshalb ist es vielleicht das beste, gar nicht erst zu diesen Kundegebungen zu gehen, solange ein Spinner auf der einen und Unverbesserliche auf der anderen Seite stehen. Da ist das Klassik-Konzert die vernünftigste Alternative, wenn man Flagge zeigen will.

    Ich hoffe die Teilnehmer der Kohlmann-Demo wissen, wen sie sich ins Boot holen. Damit meine ich auf das Amt des Bürgermeisters hiefen. Das wäre nämlich ein Schaden, der unabsehbare Konsequenzen nach sich zieht. Die protestierende Mittelschicht würde auch am wenigsten davon profitieren, ich hoffe das wird denen irgendwann klar...

  • 3
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    ralf66
    08.09.2018

    @cn3boj00, da kann man doch ganz deutlich sehen, dass Sie den Kern der Sache nicht verstehen! Wenn ein Deutscher fordert, sich als Bundesland Sachsen, an andere nichtdeutsche Staaten anzuschließen, dann nicht deswegen, weil er Deutschland nicht mehr liebt, sondern nur deswegen, weil er das Gefühl hat, dass es in Deutschland in breiter Hinsicht nicht mehr deutsch zugeht und in den Ländern wohin er den Anschluss wünscht, diese Probleme nicht herrschen, man dort als Deutscher mit seiner Kultur, Religion und Lebensweise eventuell besser akzeptiert wird und leben kann, als wie es heute in Deutschland der Fall ist!!!

  • 6
    4
    ralf66
    08.09.2018

    Es ist völlig unverständlich, wie man den roten Daumen setzen kann, wenn ich hier kritisiere, dass der linke Ausspruch ''Deutschland verrecke" nicht in Ordnung ist!!!

  • 6
    6
    ralf66
    08.09.2018

    Diese hier im Artikel beschriebene Veranstaltung, stand doch auch unter dem Motto: , nun aber mit sehr deutlich weniger Teilnehmern! Lag das nun etwa an der Musikrichtung, oder an dem was man politisch und menschlich zum Ausdruck bringen will? Ich denke, nur an der Musikrichtung, die linke Krawallmusik, der Bands am Montag, zog doch angeblich 65.000 Teilnehmer nach Chemnitz, nun bei Beethovens 9. Sinfonie, bringt man es nur noch auf ca. 5000 Teilnehmer! Was wollten denn die 65.000 Teilnehmer am Montag nun politisch und menschlich zum Ausdruck bringen, außer Party, wenn unter dem gleichen Motto bei einer kulturell anspruchsvollen Musik von Beethoven, die sich leider nicht zum Party machen eignet, 60.000 Teilnehmer weniger erscheinen?

  • 7
    13
    gelöschter Nutzer
    08.09.2018

    @cn3boj00, warum gehen dann nicht die Linken die "Deutschland verrecke" gröllen?
    Die die gegen massenhafte Einwanderung, gegen Ausländerkriminaltät usw. sind lieben Ihre Land um einiges mehr als die oben genannten Krawallmacher. Allerdings ist dieser Staat entgegen landläufiger Meinung nicht auf dem rechten Auge, sondern auf dem Linken völlig blind.

  • 9
    9
    ArndtBremen
    08.09.2018

    Es wäre auch langsam an der Zeit, mal zum Kernthema zurückzukehren. Dem feigen und hinterhältigen Mord an einem Menschen. Erinnern sie sich noch?

  • 4
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    ArndtBremen
    08.09.2018

    @cn3...: Sie haben den Sinn nicht begriffen oder Sympatisant der Linksterroristen. Mehr fällt mir zu Ihnen nicht ein.

  • 3
    5
    Interessierte
    08.09.2018

    Von 5.000 Menschen sprach man heute .....

  • 9
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    ralf66
    08.09.2018

    Wenn die Linken ''Deutschland verrecke" schreien dann ist das leider keine verfassungsfeidliche, oder strafbare Handlungen! Man brüstet sich gerne damit, dass die Straftaten der Linken in der Statistik geringer ausfallen, als die der Rechten, dass hängt unter anderen damit zusammen, dass das einfache zeigen von Zeichen, Abzeichen, dass rufen von Aussprüchen aus der Nazizeit verboten ist und unter Strafe steht, also wenn ein Rechter eine verfassungsfeindliche Parole in der Öffentlichkeit schreit, wird er bestraft, der Linke, hat hier den größeren Spielraum und kann die Fahne mit Hammer und Sichel so lange schwenken, ein rotes Liedl dazu singen, bis ihm die Arme abfallen, es passiert ihm nichts! Es wird höchste Zeit, dass man solche Ausspprüche der Linken wie ''Deutschland verrecke" einmal genauer unter die Lupe nimmt, denn mit solch einem Ausspruch meint man alles was mit dem Land zusammenhängt u.a. auch das Staatsvolk und das ist höchst unverständlich solche Aussprüche der Linken straffrei durchgehen zu lassen!!!

  • 12
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    cn3boj00
    08.09.2018

    @ArndtBremen, schön dass sie den Spruch von der Liebe zu Deutschland zitieren. Vor gut einer Woche, Donnerstag an der Fischerwiese, hat dieser heimatliebende Herr Kohlmann in seiner Rede gefordert, Sachsen solle aus Deutschland austreten und sich den Visegrad-Staaten anschließen. Schon vergessen? Sieht so die Liebe zu Deutschland aus? Wo war da Ihr Kommentar?
    Wer Deutschland nicht liebt, soll nach Ungarn oder Polen auswandern!

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    ArndtBremen
    08.09.2018

    @mathausmike: auch für Sie gilt "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen".

  • 17
    9
    CPärchen
    08.09.2018

    @ArndtBremen: Recht haben Sie! Der Spruch der linken Spinner dient rein der Provokation. Das ist auch der Punkt, der mich ärgert. Die Demonstranten, welche gewaltbereite Rechte unter sich haben, wirft man vor dort mitzulaufen, aber wenn gewaltbereite Linke sich unter die Leute mischen, wirft man dies diesen Beteiligten wiederum nicht vor.
    So lange die Menschen friedlich für ihre Anliegen auf die Straße gehen, ist das zu tolerieren.

  • 6
    13
    mathausmike
    08.09.2018

    Im Artikel irritiert mich die Zahl, der ohne die Sonne braun gewordenen,welcher dort 2300 Leute zählte,der Liveticker nennt aber 1500 dieser rechten Verherrlichung!

  • 22
    9
    ArndtBremen
    08.09.2018

    Ein gelungenes Konzert, eine absolut friedliche Demo von Pro Chemnitz. So geht Demokratie, so funktioniert die Vielfalt in unserer Stadt. Trotzdem bin ich entsetzt. Entsetzt von Rufen aus dem Lager der Linksterroristen "Deutschland verrecke". So geht es nicht.