Hallenser Künstler lädt in Meerane zur Exkursion

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Als es den Menschen lange noch nicht gab, gab es den Wald. Der Mensch hat tief in sich drin eine genetische Erinnerung an seinen Ursprung, den frühen Feind, den dunklen Wald, in dem es Geister gibt und wilde Tiere - Mythen, Märchen, Sehnsüchte. Dem widmet sich der Hallenser Hendrik Tauché am heutigen Mittwoch in der Meeraner Galerie "Art In" in seiner Schau "Wälder - Spiegel und Ursprung der Kultur". Dabei ist er nicht nur ein begnadeter Zeichner. Er hat etwas zu sagen; es ist der tiefe Inhalt, der seine Kunst begründet. Ob es die schrecklichen Männer sind, die als Jäger, Verführer oder Holzfäller den Wald verunsichern oder die schönen Frauen, die Tauché mit Hingabe darstellt. Seine Bilder sind selbst noch ein wenig Natur, ein wenig Wald, ein wenig Chaos, überlagerte Welten, geheimnisvoll, rätselhaft und doch auch Kultur. Man merkt den Bildern und auch den Keramiken an, dass der Künstler daran mit Freude und Virtuosität arbeitet. Die Vernissage beginnt am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr. (kru)

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