Martin Kohlstedt und Paul Potts stehen in Glauchau kurz hintereinander auf der Bühne. Bekannt sind sie aus höchst unterschiedlichen Gründen.
Im Glauchauer Stadttheater stehen am Donnerstag und Samstag bekannte Musiker auf der Bühne. Den Anfang macht am Donnerstag um 19.30 Uhr der Thüringer Komponist Martin Kohlstedt, der meist mit Tasteninstrumenten und mit Hilfe von Versatzstücken aus Electronica und Klassik Klangteppiche webt, die beeindrucken und dem ein ein oder anderen schon einen Schnellzugriff auf eigentlich schwierige Gefühlswelten gegeben haben. Kohlstedt spielte in der Elbphilharmonie und konzertierte mit dem Gewandhaus-Chor. Wer Nils Frahm mag, wird auch mit Martin Kohlstedt auf kompositorische Ausflüge mit einer großen Prise Spontaneität gehen wollen. Karten kosten rund um 40 Euro, je nach Kategorie.
Etwas durchgeplanter als die sich entwickelnden und manchmal mäandernden Stücke von Kohlstedt dürfte der Auftritt von Paul Potts werden, der am Samstag einen Abend unter dem Motto „Paul Potts & Friends“ gestaltet. Potts kam 2007 zu TV-Ehren und sang sich in einer britischen Talenteshow in die Herzen von Millionen Menschen – allein in Deutschland verkaufte er anschließend rund 3,5 Millionen Tonträger. Dass Kritiker seine Stimme alles andere als außergewöhnlich fanden und finden, ist ihm und seinen Anhängern sicher leidlich egal. Karten kosten zwischen 42 und 64 Euro. (kru)







