Hohenstein-Ernstthal
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Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gab es eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Die Erdbebenopfer bekommen deutlich weniger Unterstützung. Oliver Nießlein und seine Mitstreiter machen solche Unterschiede nicht: Sie helfen, wo es nötig ist. Leicht gemacht wird es ihnen nicht.
Für Oliver Nießlein (55) begann alles im Winter 2015 mit einem Hilfstransport an die slowenisch-kroatische Grenze: Der Gersdorfer erlebte unfassbare Dinge. Er sah einen Zug voller Flüchtlinge, aus dem es "unbeschreiblich stank", weil die Menschen tagelang nicht herausdurften. Er sah Kinder, die in Reih und Glied anstehen mussten: "Sie standen...
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