Hohenstein-Ernstthal
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Jahrzehntelang hat Dagmar Ruhnke die Kundschaft im Kellergeschoss ihres Hauses frisiert, war oft auch Seelsorgerin und eine Art Familienmitglied. Jetzt will sie den Stress hinter sich lassen und ahnt: „Das wird erst mal komisch sein.“
Das Schild ist schon verschwunden vom Haus am Wüstenbrander Ortseingang Richtung Pleißa - aber wer zum Friseursalon von Dagmar Ruhnke kommt, der ist sowieso Stammkunde und findet auch ohne jeden Hinweis den Weg ins Kellergeschoss. Dort frisiert sie seit dem 1. September 1990 ihre Kundschaft. Aber nur noch bis Ende April. Dann ist Schluss, mit 66...
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