Eispiraten-Kapitän hält sich bei seiner Familie fit

Die Krise und ich: Menschen aus Westsachsen berichten, wie sie der Corona-Krise begegnen. Diesmal: Adrian Grygiel, Kapitän des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau.

Crimmitschau.

Mit einem individuellen Fitnessprogramm hält sich Adrian Grygiel, Kapitän des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau, fit. Der Deutsch-Pole dreht eine sechs bis sieben Kilometer lange Jogging-Runde und trainiert mit Hanteln in seinem kleinen Kraftraum. "Alleine. Das ist nicht einfach, da ich ein Typ bin, der gern unter Leuten ist", sagt der 36-Jährige, der nach dem vorzeitigen Ende der Eishockey-Saison zu seiner Familie nach Krefeld (Nordrhein-Westfalen) zurückgekehrt ist.

Dort übernimmt Adrian Grygiel aktuell auch die Betreuung seiner beiden Kinder. Lilly (9 Jahre) und Ella (5 Jahre) halten den Papa auch in der eishockeyfreien Zeit auf Trab. "Wir haben Glück, können mit den Kindern in den Garten gehen, wo sie auch einige Spielgeräte haben", erzählt Adrian Grygiel, der die ältere Tochter auch bei den Schulaufgaben unterstützt - vor allem in seinem Spezialgebiet Mathematik.

Eine schwere Entscheidung mussten die Eltern bereits treffen: Die geplante Geburtstagsfeier von Lilly, die zehn Jahre alt wird, ist verschoben. Weder Großeltern noch Freude kommen am Donnerstag persönlich zum Gratulieren vorbei. "Da gibt es keine Alternative. Wir halten uns an die Vorgabe, auf alle Kontakte, die nicht zwingend notwendig sind, zu verzichten. Die Feier wird später nachgeholt", sagt der Angreifer. (hof)


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