Martin-Luther-King-Zentrum erhält Auszeichnung - Landesbeauftragter gratuliert

Werdau.

Das Martin-Luther-King-Zentrum in Werdau erhält am 10. Juni den Karl-Wilhelm-Fricke-Sonderpreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Damit würdige man den beharrlichen Einsatz des Vereins für die Aufarbeitung der Diktaturen des 20. Jahrhunderts und die demokratische Bildungsarbeit, so die Geschäftsführerin der Bundesstiftung, Anna Kaminsky.

Zur Verleihung des Preises gratuliert der Landesbeauftragte Lutz Rathenow dem Kingzentrum mit einer Laudatio: "Die Stiftung und die Jury haben eine gute und wichtige Wahl getroffen - sich in Zeiten drohender Corona-Isolation für diejenigen einzusetzen, die auf verschiedene Weise in bürgerschaftlichen Netzwerken arbeiten und für eine Vielfalt des Erinnerns sowie für Neugier auf Demokratie und Gestaltungslust stehen", so Rathenow. "Ihr habt immer wieder wichtige Impulse gesetzt, neue Verknüp-fungsformen gefunden, wie man Jugendlichen heute die Geschichte von damals verständ-lich machen kann und in Zusammenhang setzen mit den Themen, die heute relevant sind: Zivilcourage und Gewaltfreiheit."

Der von Burkhardt Veigel gestiftete und seit 2017 verliehene Preis erinnert an das Lebenswerk des Publizisten Karl Wilhelm Fricke. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, Projekte, und Initiativen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Preisverleihung am 10. Juni ab 11 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Bundesstiftung übertragen.

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