Am Freitag hatte ein Warnstreik vor dem GKN-Werk in Zwickau-Mosel stattgefunden.
Am Freitag hatte ein Warnstreik vor dem GKN-Werk in Zwickau-Mosel stattgefunden. Bild: Mario Dudacy
Zwickau
IG Metall setzt sich durch: GKN muss Käufer für Werk in Zwickau suchen

Freie Presse auf Google News folgen

Der Konzern GKN-Driveline, der sein Gelenkwellenwerk in Zwickau-Mosel schließen möchte, hat sich in einer Vereinbarung mit der IG Metall verpflichtet, einen Käufer für den Standort zu suchen. Über den Kaufpreis ist noch nichts bekannt. Können die 835 Beschäftigten doch noch hoffen, dass es weitergeht?

Der Autozulieferer GKN-Driveline hat sich in einer Tarifvereinbarung mit der IG Metall dazu verpflichtet, einen Käufer für das von der Schließung bedrohte Werk in Mosel zu suchen. Das hat die IG Metall am Dienstagvormittag mitgeteilt. Demnach verständigten sich beide Seiten darauf, gemeinsam Innovationen voranzutreiben, wie es in der...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
07:53 Uhr
4 min.
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest - Blick auf das Rathaus von Aue: Am Dienstagabend hat der Wahlausschuss das Wahlergebnis zur OB-Wahl offiziell festgestellt.
Der Wahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der OB-Wahl in Aue-Bad Schlema geprüft. Ein Stimmzettel sorgte für eine kurze Diskussion, ein „Freie Sachsen“-Vertreter stellte viele Fragen zur Briefwahl. Und am Ende wartete eine Überraschung auf den Wahlsieger.
Jürgen Freitag
18:40 Uhr
4 min.
Das Erzgebirge hat ein neues WM-Orakel: Mini-Äffchen tippen erstes Deutschland-Spiel
 3 Bilder
Das Erzgebirge hat ein neues WM-Orakel: Mini-Äffchen tippen erstes Deutschland-Spiel - Die Zwergseidenäffchen im Zoo in Aue verfolgten am Gitter gespannt, was sich vor ihrem Gehege tut.
Im Zoo der Minis in Aue gibt es ab sofort wieder ein tierisches Orakel zur Fußball-WM. Dieses Mal sollen die Zwergseidenäffchen „Sachverstand“ beweisen. Wie sie die erste Begegnung der deutschen Elf tippen.
Heike Mann
05.05.2026
3 min.
VW verschiebt Integration der sächsischen Standorte: „Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“
VW verschiebt Integration der sächsischen Standorte: „Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“ - Mit gut 8000 Beschäftigten der größte Standort von Volkswagen Sachsen: das Fahrzeugwerk in Zwickau.
Die Standorte in Zwickau, Chemnitz und Dresden sollten ab 2027 nicht mehr als Tochterfirma geführt werden, sondern voll im Konzern aufgehen. Doch der Schritt verzögert sich. Das sorgt für Empörung.
Jan-Dirk Franke
09.06.2026
2 min.
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren - Raquel und Adrian (vorn rechts) freuen sich über die Geburt ihrer Tochter.
Die kleine Carmen kam am Samstag gesund zur Welt. Sie ist bereits das zehnte Kind ihrer Eltern Raquel und Adrian.
Erik Anke
18:38 Uhr
4 min.
Zweitklässler stirbt bei Bus-Zusammenstoß auf Schulausflug
Zweitklässler stirbt bei Bus-Zusammenstoß auf Schulausflug - Mehr als 100 Rettungskräfte waren nach dem Unfall im Landkreis Dachau im Einsatz.
Zwei Grundschulklassen sind in einem Reisebus in Oberbayern unterwegs, als es plötzlich zum Zusammenstoß mit einem Linienbus kommt. Dutzende Kinder werden verletzt, eines überlebt den Unfall nicht.
Cordula Dieckmann und Frederick Mersi, dpa
28.04.2026
3 min.
Nicht nur bei VW: Ost-IG Metall sieht bei Betriebsratswahlen keinen Rechtsruck
Nicht nur bei VW: Ost-IG Metall sieht bei Betriebsratswahlen keinen Rechtsruck - IG-Metall Bezirksleiter Jan Otto fordert einen besseren Schutz für Menschen, die einen Betriebsrat gründen wollen.
Die Wahlen laufen noch, aber Bezirkschef Jan Otto hat bereits eine positive Bilanz gezogen: AfD-nahe Listen hätten nicht dominiert. Dennoch stellt er klare Forderungen.
Eva-Maria Hommel
Mehr Artikel