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Die Jobs in der Stadt sind auch bei Menschen begehrt, die außerhalb der Stadt leben. Das hat auch Auswirkung auf die Statistik.
Mehr als 12.500 Menschen sind in Chemnitz arbeitslos gemeldet, damit steigt die Arbeitslosenquote von 9,8 im März auf 9,9 Prozent im April. Immer mehr Menschen nutzen in dieser Situation die vielen Unterstützungsmöglichkeiten der Arbeitsagentur, um ihre Qualifikationen aufzubessern und Kontakte zu Firmen herzustellen, sagt Katrin Heinze, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit.
Im Vergleich zu März konnten wieder mehr Menschen einen neuen Job finden als im Vorjahreszeitraum. Das zeige, dass trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage der Arbeitsmarkt weiter gute Chancen bietet, so Katrin Heinze.
Im April meldeten Chemnitzer Unternehmen der Arbeitsagentur und dem Jobcenter insgesamt 427 neue Arbeitsstellen, 83 mehr als im Vormonat. Insgesamt sind in der Stadt Chemnitz 1673 freie Stellen gemeldet.
Chemnitz ist Pendlerstadt
In Chemnitz sind 118.034 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon ist fast jeder zweite ein Einpendler. „Chemnitz ist ein zentraler Arbeitsort für die gesamte Region“, sagt die Agentur-Chefin. Dieser „Versorgungsaspekt“ entlaste zwar die Arbeitslosigkeit im Umland, aber nicht in Chemnitz selbst. „Damit konkurrieren folglich mehr Menschen um die verfügbaren Arbeitsstellen in der Stadt.“ (cma)





