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Die Arbeitslosenquote erhöht sich auf 9,4 Prozent. Auch die Anzahl der freien Stellen nimmt weiter ab. Das ist nicht nur durch saisonale Effekte zu erklären.
Die Arbeitslosigkeit in Chemnitz ist zum Jahresbeginn deutlich angestiegen. Laut aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 11.931 Menschen ohne Job. Das sind 500 mehr als noch im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöht sich damit von 9,0 auf 9,4 Prozent.
Dass die Arbeitslosigkeit nach Jahresbeginn steigt, ist durch saisonale Effekte erklärbar. Hauptgründe für die aktuelle Lage sind vor allem das Auslaufen befristeter Verträge zum Jahresende sowie witterungsbedingte Unterbrechungen in Außenberufen. Gut 900 Menschen haben sich im Januar aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet.
Demgegenüber stehen mehr als 430 Personen, die einen neuen Job aufnehmen konnten. Die meisten von ihnen in Berufen der Unternehmensorganisation und in Bürotätigkeiten, im Verkauf sowie im Bereich Verkehr und Logistik.
In der Stadt Chemnitz sind aktuell 1971 freie Stellen gemeldet, die Anzahl geht immer weiter zurück. So meldeten Chemnitzer Unternehmen im Januar 332 neue Arbeitsstellen, 132 weniger als im Dezember und 135 weniger als vor einem Jahr (minus 28,9 Prozent).
Auch hier sei ein Rückgang in der Wintersaison typisch, sagt Katrin Heinze, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz. Sie nennt allerdings noch einen weiteren Grund: „Verstärkend kommt die nach wie vor schwierige wirtschaftliche Lage hinzu.“ (cma)





