Bis in den Januar hinein gibt die Schau Einblicke in die Zeit des Jugendstils und die Sammelleidenschaft eines Chemnitzers.
Wer so kurz vor Weihnachten noch Anregungen für eine festlich gedeckte Tafel sucht, kann sich derzeit im Wasserschloß Klaffenbach inspirieren lassen. Dort ist bis zum 25. Januar die Ausstellung „aufgegabelt“ zu sehen. Für nur 4 Euro erwarb der gebürtige Chemnitzer und Jugendstilliebhaber Philipp Scholze 2016 auf einem Trödelmarkt einen Teeglashalter. Ein Jahr später brachte ein historischer Katalog die Gewissheit, dass es sich um einen Punschglashalter von WMF handelt. Die Sammellust für Objekte aus der Zeit des Jugendstils war geweckt. Heute befinden sich mehr als 800 Exponate aus der Zeit von 1880 bis 1940 im Besitz Scholzes, darunter vor allem Bestecke, Trinkgefäße, Karaffen, Obstschalen, Butterdosen, Keksdosen, Menagen, Kannen, Sahnekännchen, Vasen und vieles andere mehr – alle von der Marke WMF. Die Ausstellung, die dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden kann, zeigt ihre einzigartige Schönheit. Ergänzt werden die Exponate durch historische Druckprodukte und Entwurfszeichnungen. (gp)






