Bahn-Hauptstrecke bei Chemnitz nach Wildschweinunfall wieder frei

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Wildschweine haben am Freitagmorgen den Zugverkehr zwischen Chemnitz und Dresden ausgebremst. Auf der Hauptstrecke des Regionalverkehrs, die viel von Pendlern genutzt wird, kam es nahe Chemnitz-Hilbersdorf zu einem Wildunfall. Deshalb war die Strecke zwischen Chemnitz und Niederwiesa für eine Stunde gesperrt, bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. In der Folge kam es zu Verspätungen. Nach Informationen der Mitteldeutschen Regiobahn, die den Regionalverkehr auf der Strecke betreibt, fiel die Regionalbahn 30 von Zwickau (Abfahrt 7.39) nach Chemnitz aus, ebenso die Regionalbahn 30 von Dresden (Abfahrt 08.03) nach Tharandt. Ein Schienenersatzverkehr konnte nicht eingerichtet werden. Ab dem Vormittag war die Strecke wieder frei.

Immer wieder kommt es in der Region zu Unfällen und Schäden wegen der wachsenden Wildschweinpopulation. Nach Informationen des Landesjagdverbands Sachsen haben die sächsischen Jäger im Jagdjahr 2019/20 47.000 Wildschweine geschossen, im vorhergehenden Jagdjahr waren es nur 36.000. (eva)

Das könnte Sie auch interessieren
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.