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Bald Klebeaktionen in der Stadt? Letzte Generation wird in Chemnitz aktiver

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Das Bündnis wird sichtbarer in Chemnitz: Erste Aktivisten haben sich bereits zu einer Gruppe zusammengefunden und weitere Veranstaltungen sind geplant.


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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 19
    4
    Antonius
    04.03.2023

    @Bautzemann zu Luisa Neubauer „aus gutem Hause“. Das kann man so nicht stehen lassen. Jeder sollte sich mal mit dem guten Hause Reemtsma und dessen Vergangenheit beschäftigen. Dann sieht das schon etwas anders aus. Im Umkehrschluss kann man natürlich bei diesem finanziellen Hintergrund schon mal anderen Leuten Verzicht predigen.

  • 19
    6
    Zeitungss
    04.03.2023

    @MuellerF: Nein, 30er/120er Limit oder wie auch immer, ist keine Abzocke, hat auch niemnand nur annähernd behauptet. Gemeint sind wohl die anderen Projekte, welche urplötzlich aus dem schnellen Brüter kommen und über deren Nachwehen nicht gesprochen wird. Sollten es noch nicht angekommen sein, die Industrie hat die Flucht bereits begonnen (Beispiel Mosel in unserer Gegend), sollten sie auch registriert haben, wo dann die Millionen für die "Zukunftstechnik" erarbeitet werden soll, haben sie sicher das passende Konzept. Lassen sie uns an ihren Erkenntnissen teilhaben, es würde manchen Bürger die Stirn wieder glätten und medizinische Behandlungen aus diesem Grund gegen Null gehen.

  • 7
    23
    MuellerF
    04.03.2023

    @KT: Sowohl das Aus für Verbrenner als auch für Öl-& Gasheizungen bezieht sich auf NEUproduktionen bzw. NEUinstallationen.
    Also weder auf bereits auf dem Markt befindliche Autos, noch auf bereits gebaute Öl-& Gasheizungen. Gebrauchte Autos mit Verbrennertechnologie und Reparaturen bestehender Heizungen wird es also auch nach den angedachten Ultimaten geben.
    Sie betreiben unseriöse Panikmache, wenn Sie das nicht erwähnen!
    DIe zukünftige Entwicklung von Verbraucherpreisen, Nachfrage und Arbeitsmarkt ist immer zumindest teilweise spekulativ.

  • 17
    6
    Interessierte
    04.03.2023

    Wovon lebt denn diese Jugend ( und die Alten wohl von der Rente ) ?
    Früh aufstehen tuen die ja , aber arbeiten wohl nicht , wenn sie den Arbeiterverkehr aufhalten ( siehe §§ unten)
    Leben sie von den Eltern ?
    Und was sagen denn die Eltern dazu ?
    Oder vielleicht vom Amt und somit vom Staat ?
    Ist diese Aktion nicht auch ein ´Verstoß` , wo Leistungen gekürzt werden oder ganz gestrichen werden können ?

    Und wenn ich Polizist wäre , ich tät mich nicht derart erniedrigen und mich dort hinknien und mich bemühen , die zu ent-kleben , ich tät die kleben lassen ( wenn der Verkehr nicht wäre )

    An einen Haft-Heimplatz mir sinnvoller Arbeit hatte ich auch schon gedacht , aber Pflegeheim - Tafel - Tierheim - Türkei würde mir auch zusagen , damit diese Leute auf andere Gedanken kommen .

    Wenn es mit dem Klima soo schlimm ist , dann sollten die Urlaubsflüge gestrichen oder zumindest auf die Hälfte reduziert werden und diese Kreuzfahrtschiffe , und die Flüge Bonn-Berlin .............

  • 16
    2
    Bautzemann
    04.03.2023

    3. und letzte Meldung zum Thema. Habe gerade den sehr langen Artikel über das Interview mit Luisa Neubauer studiert. Sollte vom Grundsatz her zum Thema passen. Die junge Dame, wohl situiert aus gutem Hause, mittlerweile Millionärin, wird dem Leser über die Print- Audio- und TV- Medien als Klimaaktivistin vorgestellt. Eine klare Kapitalismuskritik kann ich in den Ausführungen nicht erkennen, da der ungehemmte Ressourcenverbrauch für ein ständiges Wachstum der Wirtschaft und somit der Gewinne nicht ausreichend beleuchtet wird. Ökonomie und Ökologie im Einklang, geht das unter marktwirtschaftlichen Bedingungen? Sind die Menschen, auch die Klimaaktivisten, bereit Verzicht zu üben? Verzicht auf die Annehmlichkeiten der Moderne? Die Gründerin von "Fridays for Future" Greta ist mittlerweile auch ein Medienstar, aber was haben die Aktionen bisher gebracht? Hat die Bewegung sich nicht mehr selbst geschadet als genutzt? Nur die Politik kann hier eine Weichenstellung vornehmen, wenn sie will.

  • 22
    5
    KTreppil
    04.03.2023

    @MüllerF...Verbot von Ölheizung ab 2024: was wenn sich der Häusler nicht so einfach Wärmepumpentechnologie leisten kann? Keine Abzocke? Verbrenner-Aus: Es soll Leute geben, die unabhängig vom für und wider des Elektroautos sich einfach diese teuren Karren nicht leisten können. Der Markt mit günstigen gebrauchten Verbrenner PKW ist leer gefegt und das wird nicht besser. Keine Abzocke? Ganze Wirtschaftszweige, die mit dem Verbrenner-Aus ins trudeln kommen und Arbeitsplätze die wegbrechen. Keine Politik gegen den kleinen Mann? Das Tempolimit ist mir dabei herzlich egal und sollte es kommen, bringt es natürlich Bußgelder ein. Aber das liegt ausnahmsweise mal an jedem selbst. Darum ging es mir überhaupt nicht.

  • 20
    6
    gelöschter Nutzer
    04.03.2023

    Richtig, Malleo, die 'Klimaktivisten' sind im Begriff, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen. Und sie erkennen es nicht einmal.
    Worauf könnte man da schließen?

  • 13
    18
    MuellerF
    04.03.2023

    @KT: Ich wüsste gerne, wie ein 30er / 120er Tempolimit "den kleinen Mann abzockt" & "die Wirtschaft kaputt macht".
    Bitte erklären Sie mir das!
    Mit Vernunft hat das mMn jedenfalls nichts zu tun, sondern mit Ideologie, Populismus & Klientelpolitik.

  • 17
    9
    KTreppil
    04.03.2023

    @MüllerF, ich sehe das anders. Die FDP blockiert nicht, sondern ist momentan die einzige die etwas Vernunft und Weitsicht zeigt. Versehentlich ist sie damit z.Zt. die einzige Partei in unserer Regierung, die den kleinen Mann vertritt. Obwohl das eigentlich nicht ihr Parteiprogramm ist. Abzocken mit dem Deckmantel des Klimaschutz und die Wirtschaft kaputt machen kann jedenfalls nicht der richtige Weg sein. Vielleicht hat die FDP das erkannt.

  • 23
    7
    sunhiller
    04.03.2023

    KTreppil... und Hinterfragt...
    volle Zustimmung meinerseits.

    Bautzemann...
    "Sie zur Arbeit, Ordnung und Disziplin zu erziehen war Pflicht der Alten."
    Sie wissen schon, dass eine Erziehung, wie die meisten hier im Forum sie noch erleben durften, heutzutage nicht mehr "in" ist.
    Heutzutage wird mit der grünen Keule zwangserzogen, wer nicht dafür der gegen alles.

    Traurige Welt...

    Schönes Wochenende...

  • 28
    5
    Hinterfragt
    04.03.2023

    Null Verständnis.
    Man bedenke, dass zum Lösen diese Leute LEBENSMITTEL (Speiseöl) VERSCHWENDET werden müssen - ich würde Lösungsmittel nehmen oder wie in Mainz die Flex.
    https://www.focus.de/panorama/welt/extra-starker-kleber-klimaaktivist-in-mainz-wird-samt-asphalt-von-strasse-geflext_id_180448099.html

    Warum man diese Personen*innen, welche teils gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr § 315b StGB und Sachbeschädigungen § 303 StGB, begehen immer noch mit dem Titel "Aktivisten" liebkost und nicht so nennt, was sie sind, nämlich Straftäter, geht mir nicht in die Rübe.
    Bei anderer Klientel ist man doch auch nicht zu zimperlich!

  • 17
    2
    Bautzemann
    04.03.2023

    @Malleo Stimme Ihrer Einschätzung soweit zu, dass die heutige Jugend ein gut gemachtes Nest mit allen Annehmlichkeiten nutzen kann. Dennoch muss die Jugend eine Zukunft haben. Sie zur Arbeit, Ordnung und Disziplin zu erziehen war Pflicht der Alten. Wurde diese Erziehung noch wahrgenommen? Bin auch über 70 und aus dem kaputten Deutschland raus gearbeitet. Wenn die Jugend für eine lebenswerte Welt leben und arbeiten will und die Alten die den Grundstein geliefert haben nicht vergisst, würde ich zufrieden sein. Die Aktionen mit festkleben sind sinnlos, das was erreicht werden soll, nutzt am Ende Alt und Jung!

  • 31
    5
    KTreppil
    04.03.2023

    Man muss nicht Klimaleugner sein um gegen diese Aktionen zu sein. Ich habe dafür null Verständnis. Warum lässt man die jungen Leute nicht einfach mal kleben. Irgendwann muss jeder mal zur Toilette, was essen oder es wird kalt und unbequem... Dann wird es unangenehm, wie es auch unangenehm ist im Stau zu stehen, unnötige Umwege zu fahren und zu spät auf die Arbeit zu kommen. Diese Klebeaktionen sind für mich eindeutig mehrfache Nötigung und der jeweilige Verursacher steht bzw klebt eindeutig fest. Man hätte auf diese Aktionen frühzeitig anders, vor allem klar und deutlich reagieren müssen. Wozu haben wir Gesetze? Es wurde viel zu viel mediale Aufmerksamkeit gegeben. Wenn die jungen Leute soviel Zeit haben, können sie doch mal in Pflegeheimen aushelfen oder bei Tafeln, im Tierheim oder aktuell der Türkei im Erdbebengebiet helfen.
    Ja, es muss etwas gegen Klimawandel getan werden, ja die 'Alten' haben es verbockt und bekommen es nicht hin. Kluge junge Köpfe brauchen wir, aber nicht so!

  • 34
    9
    Malleo
    04.03.2023

    Teil 1
    Natürlich- denn genau diese Jugend lebt so intensiv von Ressourcen wie keine andere zuvor.
    Klimatisierte Klassenräume, IT Geräte und fast food rund um die Uhr, trandy Klamotten, die einen Sommer überstehen, mit dem SUV zur Schule und dann der Vorwurf, dass die „alten weißen Frauen und Männern“ ihnen die Zukunft stehlen!
    Klar, erst wenn der letzte Industriejob den Bach runtergegangen, der letzte Tagebau geschlossen und die letzte Ölheizung ausgebaut ist sowie die Bauern wegen zu vieler Schweine von Tierschützern vom Hof gejagt wurden, wird man überrascht feststellen, dass Klimaaktivisten, Influencer, youtuber wie auch Politiker eigentlich nichts herstellen.
    Natürlich hat die Rettung des Weltklimas enorme narzisstische Reize, geht es doch um große Ziele, denn wer vor dem Weltuntergang warnt, kann (auch) mit staatlichen Zuwendungen, Macht, Geld, Prestige und vor allem Öffentlichkeit rechnen.

  • 11
    21
    MuellerF
    04.03.2023

    @Bautzemann: Ihr Beitrag enthält viel Richtiges, allerdings auch einen großen Fehler: beim Klimaschutz blockiert die FDP, nicht die Grünen!

    Herrn Habecks Idee ist prinzipiell richtig, allerdings ist der Zeitrahmen viel zu knapp. Außerdem wäre es besser, positive Anreize zum Bau anderer Heizungsformen( Förderung/ Steuernachlass, o.ä.) zu setzen, statt mit Verboten zu agieren.

    @ADL: Lippenbekenntnisse wie " etwas für die Umwelt zu tun ist in Ordnung und muss auch sein.", sind ebenfalls keine Lösung!
    Sonst noch brauchbare Ideen?

  • 30
    8
    AufDorfLebender
    04.03.2023

    Zitat aus dem Artikel: "An die großen Konzerne und Privat-Jet-Flieger würde die Gruppe jedoch nicht herankommen, weshalb der Protest auf die Straße verlegt wird."
    Ich habe für diese Personen keinerlei Verständnis. Seit die "Grünen" an der Macht sind wird doch alles nur teurer, was auch nur in Entferntestens mit Umwelt oder Klima zu tun hat! Und dieses unabhängig von den derzeitigen Ereignissen in der Ukraine. OK, etwas für die Umwelt zu tun ist in Ordnung und muss auch sein. Aber diese Personen können nur fordern und haben keine wirkliche brauchbare Lösung.

  • 14
    16
    Bautzemann
    04.03.2023

    Wenn sich junge Menschen "Letzte Generation" nennen, sollte das Väter und Mütter und Großeltern mehr zum Nachdenken anregen, als die Verdammungskeule zu schwingen. Da machen sich junge Menschen Gedanken um eine lebenswerte Zukunft. Es geht ums Klima, nicht erst seit heute, sondern bereits seit Jahrzehnten. Was hat sich getan bis jetzt? Die Katastrophen nehmen zu, das Wirtschaftswachstum bei schwindenden Ressourcen soll ebenso steigen. Ein antagonistischer Widerspruch. Dazu haben wir eine "Grüne" Regierungsbeteiligung, die bisher in Richtung Klimaschutz eher Kontraproduktiv auftrat. Dazu ein grüner Wirtschaftsminister der über Knall und Fall in Jahresfrist Öl- und Gasheizungen verbieten will, ohne jegliche Voraussetzungen auf ein mögliches Gelingen. Dabei war und ist die Ampel noch nicht mal in der Lage gewesen Tempo 130 auf Autobahnen umzusetzen. Der ÖPNV holt auch keine Autos von der Straße, da schlichtweg Bus und Bahn für Normalverbraucher noch zu teuer. Ein Ohr für junge Menschen!!!