Nach der russischen Invasion der Ukraine haben Viktor Ewtuschenko und seine Frau nicht gezögert, Geflüchtete bei sich aufzunehmen. Allerdings fühlt er sich, wie andere Helfer auch, unzureichend unterstützt.
Nach der russischen Invasion der Ukraine haben Viktor Ewtuschenko und seine Frau nicht gezögert, Geflüchtete bei sich aufzunehmen. Allerdings fühlt er sich, wie andere Helfer auch, unzureichend unterstützt. Bild: Andreas Seidel
Chemnitz
Chemnitzer Helfer für Ukraine-Geflüchtete: Wie lange sie noch helfen können, ohne selbst dabei kaputtzugehen

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Mehrere hundert Geflüchtete in Chemnitz erhalten keine Sozialleistungen, auf die sie ein Recht haben. Das liegt an fehlenden Anträgen, aber auch an langen Bearbeitungszeiten. Private Helfer kommen da an ihre Grenzen.

Das Leben des Chemnitzers Viktor Ewtuschenko war ein anderes nach dem 14. März. An jenem Tag fuhr er mit seinem Sohn und zwei Freunden an die polnisch-ukrainische Grenze und holte acht Menschen in sein Haus, denen der Krieg alles genommen hat: drei ukrainische Frauen, eine schwanger, und deren fünf Kinder. Seit drei Wochen lebt das Ehepaar...
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