Chemnitz
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Ausgegrenzt, deportiert, vernichtet: Das Schicksal der Juden in Deutschland in der NS-Zeit wird zumeist als Leidensweg ohne Gegenwehr erzählt. Drei Chemnitzer zeigen nun in einem Buch, dass es auch in und aus Sachsen vielfältigen Widerstand gab.
Dr. Adolf Lipp war in Chemnitz kein unbekannter Mediziner. Als Facharzt für Haut- und Harnleiden unterhielt er seit Ende der 1920er-Jahre eine eigene Praxis. An der Königstraße, im Herzen der Stadt. Als die Nazis die Vernichtung der deutschen und europäischen Juden beschlossen, wurde ihm seine Tätigkeit als „jüdischer Krankenbehandler“...
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