Chemnitz
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Eine Gefangene berichtet von florierenden Drogengeschäften und drei Notarzteinsätzen. Jede zweite Insassin sei süchtig, vier von fünf hätten mit Drogen zu tun. Spezielle Scanner und ein Drogenhund sollen helfen, den Rauschgifthandel zu bekämpfen.
Der Brief ist zweieinhalb Seiten lang und sauber mit Kugelschreiber auf liniertes Papier geschrieben. Er kommt aus der JVA Chemnitz und hat eine Überschrift: "Hinter den Gefängnis-Mauern". Klingt nach Gefängnisalltag, aber darum geht es nicht. Es geht um Drogen. Beides liegt nah beieinander.
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