Das Chemnitzer Jahr als Kulturhauptstadt bleibt im Zeitplan

Das EU-Parlament hatte über eine Verscheibung der aktuellen Austragungsstädte beraten.

Wegen der Coronapandemie konnten die aktuellen Europäischen Kulturhauptstädte, das kroatische Rijeka und das irische Galway, nur einen Teil ihres auf die Beine gestellten Kulturhauptstadt-Programmes präsentieren. Nach Informationen des MDR berät daher das EU-Parlament, die Austragung der aktuellen Kulturhauptstädte zu verlängern.

Für den Leiter der Chemnitzer Bewerbung, Ferenc Csák, wäre eine Verschiebung undenkbar. Wie er dem MDR mitteilte, hänge die Stadt und das Kulturhauptstadt-Team an diesem Zeitpunkt, da sich 2025 neben dem 35. Einheitsjubiläum auch das Kriegende zum 80. Mal jähre und die Idee, Europäische Kulturhauptstädte zu ernennen, 40 Jahre alt wird. "Auf genau diese Jubiläen haben wir unsere erfolgreiche Bewerbung zugeschnitten. Unser Programm lässt sich nicht beliebig 2026 oder 2027 austragen", erklärte Csák dem MDR.

Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass Rijeka und Galway über 2020 hinaus ihr Programm durchführen können. Chemnitz kann dennoch 2025 die Europäische Kulturhauptstadt gemeinsam mit Slowenien austragen.

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