Demos in Chemnitz nach Streit im Stadtzentrum ohne Zwischenfälle

Chemnitz.

Eine gewalttätige Auseinandersetzung im Chemnitzer Stadtzentrum am Samstagabend hat am Sonntagnachmittag zu einer fremdenfeindlichen Kundgebung vor dem Marx-Monument geführt. Rund 50 Menschen versammelten sich an der Brückenstraße. Etwa 60 Demonstranten protestierten im Stadthallenpark gegen die Veranstaltung.

Die Kundgebung vor dem "Nischel" war aus dem Umfeld der rechtsgerichteten "Bürgerinitiative Heidenauer Wellenlänge" von einer Privatperson angemeldet worden. Die Polizei war mit 66 Beamten vor Ort, um Zusammenstöße zu verhindern. Es blieb friedlich.


Anlass der Kundgebung war ein Streit im Bereich Bahnhofstraße/Am Rathaus am Abend zuvor. Nach Angaben der Polizei waren dort zwei deutsche und zwei ausländische Männer zunächst verbal aneinandergeraten. Ein beteiligter 18-jähriger Syrer soll den Ermittlern zufolge einen 41-jährigen Deutschen an der Hand verletzt haben. Dem Täter wurde ein Messer aus der Hand geschlagen. Die leichten Verletzungen des Deutschen behandelte der Rettungsdienst ambulant. Die Polizei ermittelt gegen den 18-Jährigen wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Bei dem Verletzten handelt es sich nach Angaben von Pro Chemnitz um einen "Mitstreiter". Er soll am Samstagnachmittag Helfer eines Grillfestes am Roten Turm gewesen sein, mit dem man gegen das Zuckerfest protestierte. Bei letzterer Veranstaltung wurde der Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert.

Der Streit am Samstag gegen 21.45 Uhr im Chemnitz Stadtzentrum war noch in derselben Nacht Anlass für eine Eilmeldung auf der Facebook-Seite von Pro Chemnitz, in dem das Bild einer blutverschmierten Messerklinge als optischer Aufhänger den Eindruck erwecken konnte, es handele sich um das Foto von der Tatwaffe. Dem widersprach die Polizei am Sonntag deutlich - ebenso wie der Darstellung, es werde wegen zweifachen versuchten Totschlags ermittelt. Die Heidenauer Wellenlänge hatte am Sonntagvormittag die Absage des Chemnitzer Stadtfests, das Zuckerfest vom Samstag, die behördlichen Auflagen beim Grillfest von Pro Chemnitz und die Auseinandersetzung vom Samstagabend im Stadtzentrum zum Anlass genommen, auf Facebook für 14 Uhr zur Demo aufzurufen.

Derweil ist offen, ob ein Video, das am Sonntag auf Twitter kursierte, die Auseinandersetzung vom Samstagabend dokumentiert. Es soll zunächst als Instagram-Story im Umlauf gewesen sein und zeigt eine Auseinandersetzung zwischen Kaufhof und Gesundheitsamt in den Abendstunden. Da zu unsicher sei, ob es sich um das Geschehen vom Samstagabend handele, sei es wieder offline gestellt worden, erklärte Simon Berger, der den Zusammenschnitt am Sonntag verbreitet hatte.

Am 26. August 2018 hatte der Tod von Daniel H. nicht zuletzt über Aufrufe in den sozialen Medien zu Ausschreitungen in Chemnitz geführt, die die Stadt weltweit in die Schlagzeilen brachten. Gegen einen mutmaßlich Beteiligten wird derzeit am Landgericht Chemnitz ermittelt. Der Hauptverdächtige ist auf der Flucht. (fp)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
37Kommentare
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  • 2
    6
    11.06.2019

    Natürlich bin ich sehr aktiv und ich bin stolz darauf. Würde anderen auch gut tun aktiv zu werden und nicht nur zu meckern und warten das es von allein besser wird.

  • 1
    7
    Hinterfragt
    11.06.2019

    P.S.
    @HHCL; Wenn Ihr Horizont am Stadtrand von Chemnitz aufhört, ist das nicht mein Problem.
    Es gibt da noch viele weitere, vor allem kleine Weihnachtsmärkte.
    Nur ein Beispiel:
    https://www.cdu-hochdorf-assenheim.de/artikel/weihnachtsmarkt-2018-mit-traditionellem-cdu-stand

    Weitere finden Sie hier:
    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=cdu+weihnachtsmarkt

    Sorry, aber Sie haben keine Ahnung und davon eine ganze Menge ...

  • 1
    5
    Hinterfragt
    11.06.2019

    "...Seit wann verkauft denn die CDU Bratwürste?..."
    Tja, @HHCL; schon seit vielen Jahren.

  • 6
    3
    HHCL
    11.06.2019

    @Hinterfragt: Sie basteln hier schon kuriose Situationen um hier herum zu rabulieren. Seit wann verkauft denn die CDU Bratwürste? Sie müssen schon sehr verzweifelt sein, wenn Sie zu solchen Mitteln greifen müssen.

  • 6
    4
    Blackadder
    11.06.2019

    @Hinterfragt: Ob ich mich medial informiere, oder ob ich aktiv an Demos und Veranstaltungen einer Gruppierung teilnehme und diese unterstütze, ist schon ein großer Unterschied, meinen Sie nicht auch?

  • 2
    8
    Hinterfragt
    11.06.2019

    @Blackadder; "... immer wieder von Demobesuchen...Er scheint da schon recht aktiv zu sein...."
    Nun wenn ich so lese, dass Sie auf den Facebook-Profilen und Twitter-Kanälen dieser Partei unterwegs sind, stelle sich mir dann in Ihrem Fall die gleiche Vermutung an ...

  • 6
    3
    Blackadder
    11.06.2019

    @Hinterfragt: Thomboy hat selbst immer wieder von Demobesuchen bei PC geschrieben. Er scheint da schon recht aktiv zu sein.

  • 2
    6
    Hinterfragt
    11.06.2019

    "... Da Sie offenkundig bei ProChemnitz aktiv sind (und das auch immer wieder schreiben..."
    Muss ich überlesen haben ...
    Oder meinen Sie den Besuch am Grillstand von PC?

    Wenn ich mir auf dem Weihnachtsmarkt am Stand der CDU 'ne Bratwurst und 'nen Glühwein kaufe, bin ich da etwa auch aktiv bei der CDU?
    Das wäre schlecht, denn die Bratwürste schmecken da immer sehr gut ...

  • 4
    4
    DTRFC2005
    11.06.2019

    @Blackadder: Natürlich ist es richtig, das Kommunikation immer live und in Augenhöhe besser und konstruktiver ist, als sich hinter einem Synonym verstecken zu müssen. Müssen deshalb, weil, wie Sie schon richtig bemerkten, man nie sicher sein kann, das man von anderen auf Grund seiner Meinung nicht Übergriffe befürchten muss. Ein runder Tisch zum gemeinsamen Gedankenaustausch? Wäre sicher sinnvoll, dann aber bitte ohne Nennung der Klarnamen oder Synonyme mit unabhängigem Moderator. Ist schon traurig, das man um seine Gesundheit fürchten muss.

  • 7
    4
    Blackadder
    11.06.2019

    @Thomboy: Da Sie offenkundig bei ProChemnitz aktiv sind (und das auch immer wieder schreiben) und PC enge Kontakte in die Chemnitzer und deutschlandweite Neonaziszene pflegt (fragen Sie mal den Verfassungsschutz), sehe ich überhaupt nicht ein, warum ich hier offen auftreten sollten. Auf "Lokomow" und "Zukunft" ist schon scharf geschossen worden. Bei PC Demos rennt ein älterer Herr mit einem Plakat mit Foto und Klarnamen einer Aktivistin von "Aufstehen gegen Rassismus" rum, die auch schon oft angegriffen wurde. Ich mache mich doch hier nicht zur Zielscheibe, da wäre ich ja schön blöd. Traurig, dass man sich in Chemnitz derzeit über sowas Sorgen machen muss.

  • 3
    3
    Ramomba
    11.06.2019

    Ich freue mich über die Zustimmung! Vielleicht möchte die Freie Presse ihre Leserschaft ja auch mal näher kennenlernen, die hier auf Grund ihrer Berichterstattung so kontrovers diskutiert. Auf dem Weg in eine bessere Gesellschaft könnte ein offenes Miteinander auch mit den Journalistinnen und Journalisten, die oft genug ja auch als Prügelknaben (-mädchen :-)) herhalten müssen, auch ganz förderlich sein.

  • 5
    5
    10.06.2019

    Er hat nicht nur darauf verwiesen sich an Fakten zu halten sondern auch an die Höflichkeit, anderen zuzuhören ohne gleich als "rechts" oder "Nazi" zu beschimpfen und auch mal ANDERE Ansichten zu akzeptieren, vielleicht sogar mal einen "runden Tisch" zu vetanstalten wo man mal von Angesicht zu Angesicht redet usw. Ja, dem stimme ich zu. Und sie

  • 9
    5
    Blackadder
    10.06.2019

    @Thomboy: Ramomba verweist darauf, sich hier an Fakten zu halten und gerade Sie stimmen zu?

  • 4
    10
    ArndtBremen
    10.06.2019

    @Ramomba: Danke. Wie oft habe ich versucht, Leute aus dem Forum zum Gespräch einzuladen. Aber als es konkret wurde, haben die am lautesten Schreienden den Schwanz eingezogen. Das Bild von der "vermummten" Gesellschaft stimmt. Mein Name ist echt!

  • 5
    5
    10.06.2019

    Bravo, Ramomba.

  • 15
    0
    Ramomba
    10.06.2019

    Wie häufig treffen sich hier per Kommentar-Text mal wieder zwei Lager einer Gesellschaft. Jeder sieht seine Seite. Verteidigt sie. Wirft vor. Legt nach. Versucht sich in Erklärungen. Fakten spielen kaum eine Rolle. Toleranz, Respekt, Offenheit wären wünschenswert. Ich lese in letzter Zeit häufig, was hier geschrieben wird. Und es fällt mir auf, dass immer wieder dieselben Leserinnen und Leser auftauchen – vermummt, selbstverständlich – im medialen Zeitalter gleichbedeutend mit Decknamen versehen. Mein Mut ist leider auch nicht groß genug gewesen, meinen Vor- und Zunamen hier anzugeben. Zu groß ist derzeit die Angst, sich offen zu positionieren. Angst – ja, das ist leider das Vorzeichen, das sich wieder breit macht in Deutschland. Angst, anders zu sein, einer Minderheit anzugehören, für etwas einzutreten, das andere für schlecht halten. SCHADE! Zu gerne würde ich erleben, wie viele der hier Schreibenden einer Einladung an einen herkömmlichen Stammtisch folgen würden, um sich mal bei einem Glas Bier, Wein, Wasser, Orangensaft usw. zu unterhalten. Dem anderen vorwurfsfrei zuzuhören. Argumente auszutauschen. Erfahrungen zu teilen. Wissen abzuschöpfen. Vielleicht voneinander zu lernen. Friedlich aufeinander zugehen, die Masken fallen lassen und trotzdem respektvoll zu bleiben, das sollte doch ein jeder können und wollen. Wir haben diese Chance. Für unsere Stadt, unser Land. Ich bin sicher, dass das möglich ist.

  • 10
    8
    cn3boj00
    10.06.2019

    Das Geschwafel mancher hier, die reden als ginge es demnächst um den Endsieg, ist nur noch peinlich. Da fragt man sich wirklich was thomboy & Co aus der Geschichte gelernt haben. Die Pro-Chemnitz-Deutschritter (wobei Pro wohl von Provokation kommt) jedenfalls verleiden einem langsam die Freude daran, im Chemnitzer Zentrum einfach mal einen entspannten Tag zu haben.

  • 6
    8
    10.06.2019

    Distelblüte: was haben sie nun wieder gegen ein paar bunte Wimpel?

  • 11
    10
    Distelblüte
    10.06.2019

    @Maresch: Das ist die Fahne des Deutschritterordens. Wahrscheinlich wähnt sich Pro Chemnitz auf einem neuen Kreuzzug.

  • 6
    9
    10.06.2019

    @HHCL: Nein. Die Straflager haben wir 89 zum Glück abgeschafft. Auch wenn sie wohl so manche gern wieder hätten .

  • 8
    6
    10.06.2019

    @DTR...."Notwehr" mit einem Messer?

  • 17
    6
    HHCL
    10.06.2019

    @Thomboy: Sie haben da wieder etwas falsch verstanden. Im September ist Landtagswahl; da wird kein Straflager für Falschdenker errichtet.

    Es wird also, abgesehen von Wahlgewinnern und -verlierern, nichts geben. Quittungen an Kommentatoren erst recht nicht.

  • 11
    7
    DTRFC2005
    10.06.2019

    @Hankman: Wenn es das selbe Video ist, was ich gesehen habe, dürfte es Notwehr von Seiten des Syrers gewesen sein, aber diese Beurteilung obliegt der Polizei.

  • 15
    4
    872889
    10.06.2019

    Laut Pro Chemnitz ein Mitstreiter, der gegen das Zuckerfest demonstrierte. Was bitte gibt es da zu demonstrieren? Allenfalls sind das Provokationen!!! Beim Zuckerfest feierten friedliche Menschen, insbesondere Familien mit Kindern, das Ende der Fastenzeit. Pro Chemnitz und Co lassen doch keinerlei Möglichkeit aus, Hass zu säen und das Gefühl von Unsicherheit zu schüren, welche es auch nicht mehr oder weniger gibt als zu Zeiten vor der Asylwelle. Gerne würde mich eher mal interessieren, was die sog. Mitstreiter so für Einträge im Bundeszentralregister haben. Nur noch so viel dazu: Ein (soweit erfolgt) messertragender Mensch - egal welcher Nationalität - ist genauso ein *****, wie ein noch so völkischer Deutscher, über welche sich unsere Heimat nur schämen kann.

  • 3
    2
    Maresch
    10.06.2019

    Ist das eine Fantasiefahne auf dem ersten Foto?

  • 21
    12
    SimpleMan
    10.06.2019

    @ArndtBremen Wenn bei einer Auseinandersetzung von wahrscheinlich vier Leuten, wobei einer leicht am Finger verletzt wird, ruft, oh wie schlimm, dann wird man selber zur "Alternative für Hass". Diese maßlosen Übertreibungen nerven nur noch und haben nichts mit der Benennung von Problemen zu tun. Zunehmend erkennt unsere Gesellschaft, was unsere wirklichen Probleme sind, da gehört ein Streit, von einem 41-jährigen nach einigen Bier mit einem Jugendlichen nicht unbedingt dazu.

  • 5
    10
    Malum89
    10.06.2019

    60 : 50 - ist jetzt nicht gewaltig, aber Hauptsache #wirsindmehr. Beim nächsten Mal hoffentlich noch deutlicher.

  • 12
    18
    10.06.2019

    Herr Bremen, lassen Sie die reden. Spätestens im September gibt's die Quittung.

  • 15
    15
    Blackadder
    09.06.2019

    @arndtbremen: Sie sind bei den Grünen, das verwundert mich jetzt etwas. :-)

  • 20
    8
    Hankman
    09.06.2019

    Also sollte das Video von dem Vorfall, das ich gesehen habe, tatsächlich authentisch sein, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Es war dem Video nach eine relativ harmlose Rangelei zwischen zwei jungen Männern, von denen einer ein bisschen fremdländisch aussah und der andere eine Glatze zur Schau trug. Tut man nicht. Also miteinander rangeln. Ist aber kein Grund, sich künstlich aufzuregen (es sei denn, man ist sehr zart besaitet). Ich weiß auch nicht, warum da nun eine Gruppe aus Heidenau in Chemnitz eine Demo macht. Die sollen sich zurückscheren in ihre Heimat. Oder war das jezt Fremden-feindlich ...?

  • 18
    13
    HHCL
    09.06.2019

    @ArndtBremen: Netter Versuch, aber mehr auch nicht. Die dummdreiste Unterstellung, alle, die hier schreiben, säßen nur auf dem heimischen Sofa und würden durch die Permanent-Demos nicht gestört, ist genau so schäbig, wie die erfundene Bluttat.

    Ich jedenfalls hatte nun die zweite Woche in Folge das zweifelhafte Vergnügen durch eine im Daueraußnahmezustand befindliche Stadt ins Theater gehen zu müssen. Nur, weil eine Minderheit hier seit einem Jahr nicht nur auf Wahlplakaten, die teilweise immer noch hängen, die Stadt für sich beanspruchen. (Soviel zur Ordnungsliebe! Nicht einmal in der Lage die Reste des Wahlkampfes endlich mal zu entfernen sind diese sauberen Deutschen.)

    Gäste von Auswärts kommen übrigens aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus, ob der lächerlichen radikalisierten Gestalten, die hier für ihre Provinzialität kämpfen.

  • 22
    31
    ArndtBremen
    09.06.2019

    @Black: Muss Ihnen denn wirklich erst im September der Wahlerfolg der AfD auf die Füsse fallen, damit Sie merken, was im Land läuft? Wollen oder können Sie keine Probleme erkennen? Ich gehöre seit 29 Jahren einer Partei an, die Höhen und Tiefen erlebt hat. Weil man Probleme erkannt hat, ist diese Partei Gott sei Dank wieder auferstanden. Sie sollten es auch mal versuchen.

  • 37
    26
    Distelblüte
    09.06.2019

    Zumindest zeigte die Demo die auf ein realistisches Maß geschrumpfte Zahl von "Das Volk sind wir".

  • 33
    30
    Blackadder
    09.06.2019

    Die sind halt sauer, weil sie bei den Stadtratswahlen doch nicht "das Volk" waren.

  • 36
    22
    Malum89
    09.06.2019

    Ich kann mir richtig vorstellen, wie tief erschüttert Herr Kohlmann von der Bluttat war. Vermutlich konnte er die ganze Nacht nicht schlafen vor Sorge um seinen "Mistreiter".

  • 27
    35
    ArndtBremen
    09.06.2019

    @HHCL: Ich glaube nicht, dass diese Leute Sie beim Verfassen Ihrer Couchkommentare gestört haben.

  • 51
    29
    HHCL
    09.06.2019

    Diese aus meiner Sicht rechtsradikalen Lügner die mittlerweile fast täglich die Innenstadt besetzen und die Bürger mit ihrem Hass tyranisieren, nerven nur noch.



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