Ruth Röcher, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, bei ihrer Ansprache.
Ruth Röcher, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, bei ihrer Ansprache. Bild: Andreas Seidel
Chemnitz
Gedenken in Chemnitz: Vom Verblassen des „Nie wieder!“

Die zwei Jahre seit dem Angriff der Hamas auf Israel und der Krieg in Gaza haben im jüdischen Leben Spuren hinterlassen. Doch nicht nur wachsender Antisemitismus bereitet der Chemnitzer Gemeinde Sorgen.

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz, Ruth Röcher, hat vor Gleichgültigkeit gegenüber wachsendem Antisemitismus gewarnt. „Ich würde mir wünschen, dass die Zivilgesellschaft reagiert“, sagte Röcher bei einer Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Pogrome von 1938. Angesichts des Krieges in Gaza würden auch in Deutschland...
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