Gedenktafel erinnert an das Schicksal von Zwangsarbeitern

Chemnitz.

Seit Freitag erinnert am Eingang der ehemaligen Astra-Werke an der Altchemnitzer Straße eine Gedenktafel an das Schicksal von Zwangsarbeitern während der Zeit des Zweiten Weltkrieges. In dem Gebäude, wo heute die Landesdirektion Sachsen untergebracht ist, wurde die Tafel enthüllt. Mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete, Vertreter von Stadtratsfraktionen, der Jüdischen Gemeinde, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, der weißrussischen Botschaft und des italienischen Konsulats sowie von Zehntklässlern des Keplergymnasiums nahmen daran teil. In dem Industriebetrieb, aus dem später das Buchungsmaschinenwerk hervorging, wurden von 1939 bis 1945 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge gequält. Während des Zweiten Weltkrieges wurden dort unter anderem Gewehre, Maschinenpistolen sowie Teile für Raketen und U-Boote der Wehrmacht und ihrer Marine gefertigt. (mib)

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