Florian Hegewald von der Stadtverwaltung und Marcus Bauerfeind, Projektleiter für die Kreativachse, wollen den Brühl entwickeln. In die Räume der ehemaligen „Glocke“ hinter ihnen soll ein Begegnungscafé einziehen.
Florian Hegewald von der Stadtverwaltung und Marcus Bauerfeind, Projektleiter für die Kreativachse, wollen den Brühl entwickeln. In die Räume der ehemaligen „Glocke“ hinter ihnen soll ein Begegnungscafé einziehen. Bild: Christian Mathea
Chemnitz
Interessenskonflikte bei der Kreativachse in Chemnitz? So geht die Stadt damit um

Eine halbe Million Euro sind bisher in das Projekt Kreativachse geflossen. Seit 2022 wurden mit dem Geld 21 Flächen aufbereitet und günstig vermietet. Jetzt wollen die Stadträte wissen, ob Interessenskonflikte mit Immobilieneigentümern vorliegen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Umgang mit Fördermitteln für die Kreativachse in der Kritik steht. Aus dem Umfeld betroffener Ladenbetreiber heißt es, dass zu viele Gelder für externe Agenturen ausgegeben werden, anstatt die Mittel in die Nutzbarmachung der Räume zu stecken.
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