Künstler filmt 24 Stunden lang Marx-Kopf

Vor dem Marx-Kopf im Chemnitzer Zentrum ist eine Hebebühne mit Kameras aufgebaut. Hintergrund ist ein Projekt im Rahmen des Kunstfestivals "Gegenwarten". Der Künstler Olaf Nicolai filmt mit seinem Team 24 Stunden das Marxgesicht und zeichnet den Umgebungston auf. 

Mit dem Film will der Künstler Fragen nach dem Zeitverständnis und Utopien wie die von Karl Marx stellen. Wann und wo der Film gezeigt wird, ist noch offen.

Olaf Nicolai hatte für die Gegenwarten bereits für das Glockenspiel im Turm des Neuen Rathauses ein Programm von speziell für diesen Anlass beauftragten Kompositionen konzipiert. (fp)

55 Kommentare

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  • 1
    2
    Pedaleur
    23.09.2020

    Die Gebrüder Nicolai sind tief mit der Stadt verwurzelt. Besonders Carsten Nicolai ist im Musikbereich weltweit bekannt. Die Kommentatoren, die nach eigenen Statements oft gar nicht aus Chemnitz kommen, wollen sich die Kunst passend machen. Mal offen zu schauen, was am Ende rauskommt, scheint in der Vorstellung nicht vorzukommen. Große Kleinstadt, oder Kleine Großstadt? Auf jeden Fall ständig Miefkommentare.

  • 10
    13
    NeuErzgebirger
    22.09.2020

    Wenn Marx antworten könnte, würde dieser „Künstler“ die Antworten bestimmt nicht hören wollen. Dass es einmal so eine „Kunst“ geben würde, hätte Marx in seinen kühnsten Utopien nicht vorhersehen können.

  • 18
    12
    censor
    22.09.2020

    Ich wette, Marx schmunzelt gerade in sich hinein, weil alle seine polit-ökonomischen Prognosen eintreffen. Vielleicht kann man das ja mal filmisch einfangen.

  • 22
    17
    KTreppil
    22.09.2020

    "Gegenwarten" wird mir immer suspekter...welche Qualifikationen sind nötig, um das zu verstehen?

  • 32
    14
    1371270
    22.09.2020

    Tolle Idee! Darauf muss man erstmal kommen! Der Film wird bestimmt ein Blockbuster!