AfD und Pro Chemnitz hatten am 1. September 2018 bundesweit zu Demonstrationen nach Chemnitz mobilisiert. Dabei kam es zu Übergriffen auf politische Gegner. Die juristische Aufarbeitung startet nun nach mehr als fünf Jahren.
AfD und Pro Chemnitz hatten am 1. September 2018 bundesweit zu Demonstrationen nach Chemnitz mobilisiert. Dabei kam es zu Übergriffen auf politische Gegner. Die juristische Aufarbeitung startet nun nach mehr als fünf Jahren. Bild: Uwe Mann/Archiv
Chemnitz
Nach Angriffen bei Chemnitzer Demos 2018: Vier mutmaßliche Täter vor Gericht

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Sie sollen gezielt Jagd auf politische Gegner gemacht und elf davon verletzt haben. Der erste Prozesstag zeigt: Die Aufarbeitung ist nach mehr als fünf Jahren aus verschiedenen Gründen schwierig.

Als erste Zeugin trat eine Ermittlerin auf. Heute arbeitet die 44-Jährige als Kriminalhauptkommissarin in Dresden. Bis November 2020 hatte sie die Akte 1. September 2018 in Chemnitz auf dem Tisch – weitestgehend allein, nachdem eine Ermittlergruppe offenbar relativ schnell wieder aufgelöst worden war.
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