17.000 Menschen leben auf dem Sonnenberg. In einem Bereich des Stadtviertels hausen Menschen, die anderswo keine Wohnung finden und für die das Sozialamt die Miete übernimmt. Für einen Chemnitzer Vermieter ist das ein Geschäftsmodell.
17.000 Menschen leben auf dem Sonnenberg. In einem Bereich des Stadtviertels hausen Menschen, die anderswo keine Wohnung finden und für die das Sozialamt die Miete übernimmt. Für einen Chemnitzer Vermieter ist das ein Geschäftsmodell. Bild: kairospress
Chemnitz
Nach Bericht über katastrophale Zustände auf dem Chemnitzer Sonnenberg: SPD fordert Eingreifen der Behörden

Auf engem Raum konzentriert leben in dem Stadtviertel Roma-Großfamilien in abgewohnten Häusern – das Geschäftsmodell eines Immobilienbesitzers. Die Zustände seien unhaltbar, sagt Stadtrat Jürgen Renz. Der Anwalt hat auch einen Tipp an Nachbarn.

Nach den Berichten über katastrophale Zustände in einem Bereich des Sonnenbergs fordert SPD-Stadtrat Jürgen Renz ein Eingreifen der Behörden. Es sei beispielsweise schwer zu verstehen, dass Kinder dort wohnender Familien offenbar ihrer Schulpflicht nicht nachkommen. In diesem Punkt habe der Staat Handlungsmöglichkeiten, so Renz.
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