Neue Ausstellung erinnert an Schlacht um Stalingrad

Eine Ausstellung mit seltenen Fotos und Dokumenten zur Schlacht um Stalingrad ist in den kommenden beiden Wochen in Chemnitz zu sehen. Die Schau mit dem Titel "Stalingrad. Ein Aufruf zum Frieden" wurde am Freitagnachmittag im Beisein des Vizekonsuls des russischen Generalkonsulats in Leipzig und der Ersten Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Wolgograd offiziell eröffnet. Sie dokumentiert Material aus Archiven und Museen weltweit und spannt einen Bogen vom deutschen Angriff auf die Stadt im Sommer 1942 bis zur Kapitulation von Hitlers Truppen Anfang Februar 1943.

Die Schlacht bei Stalingrad gilt als einer der Wendepunkte des Zweiten Weltkrieges. Sie kostete mehrere hunderttausend Menschen das Leben, die meisten davon auf Seiten der sowjetischen Armee. Große Teile der später in Wolgograd umbenannten Stadt wurden zerstört. Seit 1988 verbindet Chemnitz und die Millionenstadt Wolgograd eine Städtepartnerschaft.

Die Ausstellung im "Open Space" hinter dem Karl-Marx-Monument an der Brückenstraße ist noch bis 6. März jeweils montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. (micm)


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