Schwerer Raub in Chemnitz: Jugendliche treten auf Zehnjährige ein

Chemnitz. Ein zehnjähriges Mädchen ist am Freitagnachmittag in Chemnitz von Unbekannten ausgeraubt und verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, griffen zwei Jugendliche die Zehnjährige gegen 16.45 Uhr im Park der Opfer des Faschismus an der Zschopauer Straße an, umklammerten sie und entrissen ihr das leere Portemonnaie. Nachdem sie die Geldbörse durchsucht und weggeworfen hatten, stießen die Jugendlichen das Mädchen zu Boden und traten es mit Füßen. Das Kind musste anschließend stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei bittet unter Telefon 0371 387495808 um Zeugenhinweise zum Tathergang beziehungsweise zu den beiden, den Angaben nach vermutlich deutschen Tätern. (fp)

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16Kommentare
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  • 1
    1
    Steuerzahler
    04.12.2016

    @1953866: ich bin von der Rechtslage ausgegangen. In der Praxis ist natürlich der subjektive Faktor auch ein sehr wesentlicher Punkt. Und seitdem ein oberster Richter in der Vergangenheit Bundespräsident wurde können natürlich politische Ambitionen auch bei Entscheidungen eine große Rolle spielen!

  • 2
    2
    1953866
    04.12.2016

    @Steuerzahler, eigentlich alles richtig, nur bezweifle ich mittlerweile auch die Unabhängigkeit von Richtern. Theoretisch mag das so sein, aber in der Praxis...

  • 4
    2
    Steuerzahler
    04.12.2016

    @Blackadder: wie immer bei Ihnen nur die halbe Wahrheit! Für eine Entscheidung des Gerichts ist der Antrag oder die Anklage der StA erforderlich. Die Polizei kann nur in äußersten Ausnahmefällen als Vollzugspetson der StA selbst Anträge stellen. Und stimmt das etwa nicht, dass die StA in D nicht unabhängig ist im Gegensatz zum Richter?

  • 5
    5
    Blackadder
    04.12.2016

    "Nicht zu vergessen, dass in D m. E. Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind im Gegensatz zu anderen Ländern, wo diese unabhängig sind. "

    Die Staatsanwaltschaften vertreten die Anklage, sie machen NICHT die Urteile, die werden von unabhängigen Richtern gefällt. Bitte nicht durcheinanderwerfen.

  • 11
    1
    aussaugerges
    04.12.2016

    An alle friedlichen Leser !

    Der Herr Wendt ( P- Gewerkschaft) hat folgendes gesagt;

    Wir haben noch nicht das Protokoll geschrieben ,da läst die Justitz die wieder laufen.
    So hat er es gesagt FP

  • 6
    5
    Steuerzahler
    03.12.2016

    @Schaulies: Für den Kuschelkurs ist auf keinem Fall die Polizei verantwortlich, sondern Justiz und letztendlich die Politik, die die Richtung vorgibt. Die Polizei kann niemanden inhaftieren oder verurteilen und die durch sie vorl. Festgenommenen werden oft genug durch die Entscheidung der Justiz wieder freigelassen. Nicht zu vergessen, dass in D m. E. Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind im Gegensatz zu anderen Ländern, wo diese unabhängig sind.

  • 11
    6
    Schaulies
    03.12.2016

    Es wird Zeit das der Kuschelkurs der Polizei mal endet und durchgegriffen wird! Wer wehrlose beraubt und noch tritt, muss für immer vor der Gesellschaft weg geschlossen werden......ich glaube in den Großstädten läuft was verkehrt und man ist nicht mehr sicher.....

  • 8
    5
    voigtsberger
    03.12.2016

    Nur ist es mit der Strafe leider so, das bei den Einen die Härte des Gesetzes voll greift und Andere sind schon wieder in Freiheit, da haben die Polizisten noch nicht einmal die Anzeige und den Bericht zur Straftat fertig geschrieben, na so was!

  • 7
    1
    aussaugerges
    03.12.2016

    Übrigens der brutale Mord in Freiburg ist aufgeklärt.

  • 17
    0
    karstenp
    03.12.2016

    Als ob das nicht schlimm genug ist, wer auch immer soetwas tut, Strafe muss sein!

  • 17
    8
    Einspruch
    03.12.2016

    Alle vorsichtig politisch korrekt verfassten und geäußerten Einzelheiten im Bericht lassen erahnen, das es keine deutschen Täter waren. Der Bericht ähnelt tendenziös dem über die Abschaltung des Wlan im tietz. Ei, wieso war das denn nötig bei lauter friedlichen kulturell interessierten arbeitswilligen Fachkräften?

  • 8
    5
    maxmeiner
    03.12.2016

    Die Macht der Worte und die (unangenehme) Fähigkeit, deren Bedeutung zu erkennen. Gefällt den Verantwortlichen nicht; ihren etwas leichtgläubigeren, mit einem eklatanten Mißtrauensdefizit ausgestatteten Gutgläubigen und den politisch motivierten Vermischungsfanatikern ebenso wenig.

  • 14
    9
    voigtsberger
    03.12.2016

    Tessa107: Ganz einfach, weil das neuste politisch korrekte Wortspiel der Politiker und Medien "vermutlich deutscher Täter" ist, um nicht zu sagen es könnten auch die vermutlich schlecht Integrierten die Täter sein. Auch weil die Vermutung nicht wie in den Berichten gegen rechte Täter im Text steht, sondern erst als Zusatz bei den Hinweisen zum Sachverhalt und da ist die Aussage "vermutlich deutsche Täter" doch nur Spekulation, wo doch Spekulationen von den Freunden der Gäste immer so verurteilt werden, aber wenn das Wort deutsch und Täter fällt, immer mit Wohlwollen aufgenommen wird. Soll so unsere Demokratie gelingen und gehört hier nicht endlich "Butter bei de Fische" und Ross und Reiter im richtigen Zusammenhang genannt mit den Blick auf die Realität im Land und wie sich dieses im Bereich Sicherheit und Kriminalität in kurzer Zeit schon verändert hat, so das wir es bald nicht wiedererkennen wie es war. Nicht vollkommen aber besser und sicherer, da war nicht täglich von solchen Vorfällen wie Raub, Gewalt, Nötigung und sexuelle Übergriffe zu hören, wo vieles in letzter Zeit gar nicht in den Medien erscheint, denn bei der regionalen Fülle der Vorfälle würde die Stimmung im Land und beim Bürger noch schneller kippen und dies erzeugt Wut und immer mehr Wutbürger und wo das endet kann sich jeder aus der Geschichte ableiten, doch verheimlichen, vermuten und verleugnen der Realität bringt auch nichts.

  • 6
    11
    Tessa107
    03.12.2016

    Was ist denn an "vermutlich deutschen Tätern" schon wieder falsch zu verstehen, Voigtsberger?

  • 8
    7
    Haecker
    03.12.2016

    @voigtsberger: Ich kann mir gut vorstellen, dass ein zehnjähriges Mädchen nach einem Überfall im Dunkeln nicht zu einer Täterbeschreibung in der Lage ist (auch nicht "südländischer Typ" oder "dunkelhäutig").

  • 13
    11
    voigtsberger
    03.12.2016

    Gibt es da schon wieder keine Täterbeschreibung, zumindest von den der das Portemonnaie entwendet hat oder stand der auch hinter dem Opfer. Es ist nicht mehr zu ertragen, diese politische Korrektheit, um nicht Ross und Reiter nennen zu müssen oder nicht nennen darf. So kocht die Gerüchteküche und man darf sich am Ende nicht wundern, wenn der Bürger seine eigenen Schlüsse daraus zieht!



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