Sparkasse Chemnitz: Welche Filialen schließen und wo künftig nur Automaten stehen

Drei Standorte bleiben für immer zu, an anderen gibt es technischen Ersatz.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1212 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 5
    0
    1758910
    15.10.2020

    Die einzige Callenberger Filiale wird geschlossen und es kommt keine Reaktion vom Bürgermeister bzw. vom Gemeinderat? Die kümmern sich sicher um wichtigere Dinge... mir fällt bloß nichts ein.

  • 9
    3
    Logistiker
    15.10.2020

    Die Sparkasse Chemnitz zählt nach eigenen Angaben rund 250.000 Kunden. > 250.000 Kunden zu viel, wenn ich schon KOMUNAL lese, das hat heute mit dem Sinn des Wortes nichts mehr zu tun....

  • 13
    4
    tyto
    14.10.2020

    Wenn im Gegenzug die Kontoführungsgebühren sinken oder für reine Online Kontenmodelle ganz abgeschafft werden, kann ich mit den Konsequenzen gut leben.

  • 2
    12
    lupus111
    14.10.2020

    @Gegs: und warum wechseln sie dann nicht? Frankfurter Sparkasse 1822 direkt ist bei Geldeingang (kann man manipulieren) absolut kostenfrei!

  • 22
    5
    macxs
    14.10.2020

    Die Automaten sind kaum noch ein Argument: kostenlos Bargeld abheben an jedem Automaten weltweit bietet so ziemlich jede Direktbank, überhaupt erst möglich mit VISA-Karte, die ebenfalls kostenlos ist. Meine Bank bucht mir sogar Gebühren, die lokal an Automaten erhoben werden, automatisch zurück, sofern sie es automatisch erkennt.

    Als ich der SPK C bei der Kündigung meines Kontos von kostenlosem Abheben mit der kostenlosen VISA erzählt habe, blickte mich der Filialleiter sehr erstaunt an.

    Auch ich kann verstehen, dass Filialen und Automaten Geld kosten. Das Geld der Banken kommt aber nicht von Privatleuten, sondern durch Firmen und Organisationen, wo jede Transaktion Geld kostet. Insofern ist das Privatkundengeschäft bei fast jeder Bank ein Geschäft, was man los werden möchte.
    Sauer stößt mir dabei nur auf, dass die Sparkassen einen Auftrag haben, nämlich auch den sozial schwachen einen Zugang zu einem Konto zu ermöglichen.

  • 19
    6
    ÄRainer
    14.10.2020

    Man sollte nicht vergessen, dass es dadurch auch Entlassungen geben wird.

  • 34
    3
    Hankman
    14.10.2020

    Ich kann ja halbwegs verstehen, dass die Sparkasse das Filialnetz weiter ausdünnt. Schließlich kann sie so Kosten für Personal und Mieten bzw. den Unterhalt der Filialen sparen. Immerhin sinken die Erträge, auch weil die Zentralbanken bei ihrer Nullzins-Politik bleiben (an deren Berechtigung ich zweifle). Aber dass die Sparkasse auch noch die Anzahl der Automatenstandorte reduzieren will, halte ich für abwegig. Ich bin noch immer Sparkassenkunde und nehme die relativ hohe Kontogebühr in Kauf, eben weil das Netz von Filialen und Automaten gut ausgebaut ist. Geld abheben im Supermarkt - wo es geht - ist eine nette Ergänzung, ersetzt aber keine Geldautomaten. Nicht jeder möchte, dass die ganze Warteschlange mitkriegt, wie viel er abhebt. Und Kontoauszüge gibt's dort auch nicht. Lachen musste ich an der Stelle mit dem Bargeldversand per Post. Nicht euer Ernst, oder?!

  • 21
    3
    Dickkopf100
    14.10.2020

    Die Kunden der Sparkasse werden sich bestimmt freuen. Ich kenne Leute, die sind auf das Fahrzeug der Sparkasse angewiesen um an Bargeld zu kommen. Lustigerweise funktioniert die Bargeldabgabe dann grade nicht. Eine Ortschaft im Vogtlandkreis kann ein Lied davon singen. Immer wenn die "Kiste" kommt, können die Überweisungen versenden. Bargeld? Fehlanzeige. Glücklicherweise bin ich kein Kunde von diesem "Verein". Wohl auch Glück für die Sparkasse, denn ich würde mir so einen Umgang nicht gefallen lassen.

  • 15
    27
    lax123
    14.10.2020

    Xray, sie bringen es auf den Punkt.
    Den gleichen Quark gab es doch bei Babalu und ihren anderen Mandaten. Alles undurchsichtig und nicht nachvollziehbar.
    Die Menschen wollten keinen Wechsel an der Stadtspitz und bekamen ihn auch nicht.
    Leider - die Hoffnung für Chemnitz muss man eher aufgeben.

  • 71
    32
    XRayNights
    14.10.2020

    Schon sehr bedenklich das so eine Ankündigung 2 Tage nach der Bürgermeisterwahl kommt. Das hat einen sehr faden Beigeschmack, wenn man bedenkt das der Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz (egal welcher Kandidat gewonnen hätte) gleichzeitig der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse Chemnitz wird.
    Da komme ich mir als Bürger betrogen vor, weil es sonst ein Thema im Wahlkampf gewesen wäre.

    Glückwunsch an die SPD das man das so lange noch unter Verschluss gehalten hat.

  • 73
    8
    chriserlau82
    14.10.2020

    War nicht auch das dichte Filialnetz eines der Hauptargumente der Sparkassen um ihre teuren Produkte zu rechtfertigen? Meine persönliche Erfahrung mit der Sparkasse Chemnitz ist negativ. Die Beratungen waren oft schwach bezogen auf das Fachwissen der Berater. Es ging eher darum Produkte mit möglichst hohem Privisionsertrag an den Kunden zu bringen als um gute Beratung. Das Verhalten der Kunden wird zeigen, wo die Reise hingeht, oder anders er der Kunde stimmt mit den Füßen ab.

  • 95
    10
    Gegs
    14.10.2020

    Die Sparkassen rechtfertigen ihre vergleichsweise höheren Gebühren immer damit, dass sie ein relativ dichtes Filial- und Automatennetz betreiben.
    Wenn dieses jetzt Stück dür Stück ausgedünnt und der Service reduziert wird, kann ich auch zu einer Direktbank wechseln und mir die Ausgaben sparen.