Rechtsanwalt Martin Kohlmann auf der Anklagebank. Weil er während eines Auftritts im Stadtrat Chemnitz den Holocaust geleugnet bzw. verharmlost haben soll, verurteilte das Amtsgericht Chemnitz ihn wegen Volksverhetzung zu 6000 Euro Geldstrafe.
Rechtsanwalt Martin Kohlmann auf der Anklagebank. Weil er während eines Auftritts im Stadtrat Chemnitz den Holocaust geleugnet bzw. verharmlost haben soll, verurteilte das Amtsgericht Chemnitz ihn wegen Volksverhetzung zu 6000 Euro Geldstrafe. Bild: Harry Haertel
Chemnitz
Verharmlosung des Holocaust: 6000 Euro Strafe für "Freie Sachsen"-Chef Martin Kohlmann

Der Rechtsanwalt musste sich nicht zum ersten Mal wegen Volksverhetzung vor der Justiz verantworten. Am Amtsgericht Chemnitz ging es diesmal auch um die Höhe seines Einkommens.

Der Chef der rechtsextremen Vereinigungen "Freie Sachsen" und "Pro Chemnitz", Martin Kohlmann, ist wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 6000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Chemnitz befand den Rechtsanwalt am Dienstagnachmittag der Leugnung bzw. Verharmlosung des Völkermords an den Juden während der...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
17:43 Uhr
1 min.
Vogtland: Unfall mit Todesfolge nahe der B 92
Ein Unfall mit Todesfolge hat sich am Samstagnachmittag im Vogtland ereignet.
Ein Volvo-Fahrer ist am Samstagnachmittag auf der Staatsstraße 311 zwischen Weischlitz und Oelsnitz tödlich verunglückt.
Sabine Schott
12.03.2025
4 min.
Urteil gegen Rechtsextremen Chemnitzer Stadtrat Kohlmann aufgehoben
Martin Kohlmann (hier bei einer Demonstration im Jahr 2018) wurde am Amtsgericht Chemnitz vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen.
Wegen Äußerungen vor dem Chemnitzer Stadtrat stand der rechtsextreme Parteigründer vor Gericht. Warum Kohlmann freigesprochen wurde.
Erik Anke
23.09.2025
4 min.
Volksverhetzung und Beleidigung: Landgericht Zwickau verurteilt zwei Stadträte aus Westsachsen
Anhänger der „Freien Sachsen“ bei einer Kundgebung in Zwickau. Zwei Stadträte der rechtsextremen Partei sind jetzt wegen Volksverhetzung und Beleidigung verurteilt worden.
Jens Geithe sitzt in Crimmitschau, Günter René Lang in Glauchau im Stadtrat – beide für die „Freien Sachsen“. Was sie in ihrer Freizeit im Internet verbreiten, ist strafwürdig, findet das Landgericht.
Michael Stellner
25.01.2026
2 min.
Schlotterbeck über Zukunft: Werde mir eine Deadline setzen
Schlotterbeck will sich selbst eine Deadline setzen.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck beim BVB wird seit Wochen heiß diskutiert. Jetzt gibt der Abwehrspieler Einblicke, wie er bei der Entscheidung vorgeht.
24.01.2026
4 min.
„Die Deutschen sind verrückt“: Britischer Rennfahrer berichtet über seinen Start beim Ice King Battle in Schöneck
Brad Eldershaw aus England war beim RD48 Ice King Battle am Skihang Streugrün in der Skiwelt Schöneck mit seiner Drift-Limousine am Start.
International besetzt war das RD48 Ice King Battle in Schöneck. Rund 10.000 Besucher verfolgten das verrückte Autorennen am Skihang. Fahrer Brad Eldershaw aus England erzählt, wie er seine Teilnahme erlebt hat.
Christian Schubert
25.01.2026
2 min.
Taiwan: US-Freeclimber startet Wolkenkratzer-Aktion
Vorm höchsten Wolkenkratzer Taiwans: Der Freeclimber Alex Honnold benutzt bei seiner waghalsigen Aktion keine Seile.
Es wird live bei Netflix gezeigt: Der US-Freeclimber Alex Honnold will in Taipeh auf einen der berühmtesten Wolkenkratzer klettern. Ohne Netz, ohne Absicherung. Am Morgen legte er los.
Mehr Artikel