Chemnitz
Vom Überlebenden zum Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde: Rotsteins Weg oder die Geschichte eines Chemnitzers

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Siegmund Rotstein war 40 Jahre Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Chemnitz. Er kehrte nach Chemnitz zurück und baute hier die Gemeinde wieder auf. 2020 starb er. Zum 100. rückt sein Leben wieder in den Fokus.

Als Siegmund Rotstein fünf Jahre nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager am 15. Juli 1950 seinen Lebenslauf zur Anerkennung als Verfolgter des Naziregimes verfasste, beendete er diesen wie folgt: „Nach unserer Befreiung aus dem Lager Theresienstadt erlernte ich in Chemnitz das Herrenschneiderhandwerk und legte am 17. April 1948 meine...
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