Im Archäologiemuseum geht es am 11. Dezember um ein Stück deutscher Geschichte und die Frage, wie Hinterlassenschaften erhalten werden können.
Um ein Stück deutscher Geschichte geht es am Donnerstag, 11. Dezember, in einem Vortrag, der um 18 Uhr im Archäologiemuseum Smac am Stefan-Heym-Platz stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit in Afrika, die seit einigen Jahren auch aus archäologischer Perspektive betrieben wird. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Planet Africa“, die noch bis Mitte April 2026 besichtigt werden kann, wird Dr. Cornelia Kleinitz vom Deutschen Archäologischen Institut die Bandbreite an Hinterlassenschaften des deutschen Kolonialismus in Afrika umfasst. Dabei geht es um Bauten der kolonialen Verwaltung, um Infrastruktur und Wirtschaft, um Kirchen- und Wohnbauten, aber auch um Zwangsarbeiter- und Konzentrationslager. Kleinitz wird in diesem Zusammenhang über Erhalt und Präsentation dieses oft schwierigen Erbes sprechen. Der Eintritt zum Vortrag kostet 3 Euro. (gp)






