Chemnitz Umland
„Wir waren immer stolz auf ihn“: Wie die Tochter eines von den Nazis ermordeten Burgstädters heute auf das Trauma der Familie schaut

Mit 35 Jahren wurde Max Moserth hingerichtet, weil er in der NS-Zeit als Zeuge Jehova den Kriegsdienst verweigert hatte. Am 12. April wird mit einem Stolperstein an ihn erinnert. Was die Tochter sagt.

Renate Glinka (88) kann sich an ihren Vater Max Moserth kaum erinnern. Einen Monat nach seiner Verhaftung wurde sie drei Jahre alt. Als mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begann, wurde er zur Wehrmacht nach Altenburg eingezogen. Der damals 32-Jährige erklärte, dass er aus religiös motivierten Gewissensgründen den...
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