Neue Glocken in Lengefelder Kirche geweiht

Am Sonntagvormittag waren sie zum ersten Mal zu hören: Vier Glocken für die Kirche zum Heiligen Kreuz der evangelischen Gemeinde. Bis sie im Kirchturm ihren Platz bekommen, muss der erst einmal fertig saniert werden.

Lengefeld.

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche zum Heiligen Kreuz der evangelischen Gemeinde in Lengefeld hat der Superintendent des Kirchenbezirkes Marienberg, Rainer Findeisen, am Sonntagvormittag vier Glocken geweiht und damit in den Dienst Gottes gestellt. Vier Gemeindeglieder schlugen die im Kirchenschiff installierten Glocken an, um den rund 80 Gottesdienstbesuchern deren Klang zu demonstrieren. Konfirmand Julian Klug übernahm dies bei der kleinsten Glocke, der 270 Kilogramm schweren Taufglocke. Die vier Glocken werden nach Abschluss der Sanierung des Kirchturmes das neue Geläut des Gotteshauses bilden. Drei der Glocken mussten in Bronze neu gegossen werden, weil die bisherigen Eisenglocken ihre maximale Lebensdauer erreicht hatten. Die einzige Bronzeglocke des alten Geläutes, gegossen 1868, wurde restauriert und kommt wieder zum Einsatz. In den kommen zwei Wochen wird zunächst die größte der Glocken, die rund 1,6 Tonnen schwere Auferstehungsglocke, innen im Kirchturm hinaufgezogen. "Danach wird der Fußboden geschlossen, der neue Glockenstuhl aus Eichenholz aufgebaut und anschließend die drei anderen Glocken per Kran hinaufgehoben", sagt Martin Tutzschky, Leiter des zuständigen Glockenausschusses. Wenn die weiteren Arbeiten wie geplant verlaufen, wird das neue Geläut erstmals Anfang Oktober diesen Jahres in den Tönen d, f, a und c erklingen. (faso)

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