Von Besuchern überrannt: Kaffee-Kurt braucht eine Pause

Einen Ansturm wie dieses Jahr habe er noch nie erlebt, sagt Steffen Konkol. Um die Wartezeit für Gäste zu verkürzen, plant er einige Veränderungen. Und macht schweren Herzens eine Pause.

Pobershau.

Nachdem Steffen Konkol zu Pfingsten in seine diesjährige Saison als "Kaffee-Kurt" gestartet ist, haben schon zahlreiche Wanderer in seinem kleinen Waldcafé im Schwarzwassertal zwischen Kühnhaide und Pobershau eine Pause eingelegt. "So einen Ansturm wie in diesem Jahr habe ich noch nicht erlebt", sagt der 56-Jährige. Deshalb machte er sich Gedanken, wie er die zunehmend längeren Wartezeiten für seine Gäste verkürzen könnte.
Die Lösung des Problems sieht er in einer Selbstbedienungs-Ecke, an der sich Besucher Kuchen und kalte Getränke selbst wegnehmen können, und in einem veränderten Verkaufsstand. Als Mann der Tat will Steffen Konkol die erforderlichen Umbauten selbst in die Hand nehmen, benötigt dafür aber etwas Zeit. "Schweren Herzens habe ich mich daher entschlossen, eine Pause einzulegen", sagt Steffen Konkol. Mit dem Beginn der Sommerferien am 18. Juli werde er aber wieder an seinem Platz im Schwarzwassertal zu finden sein. (faso)

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