DNA-Test: Gesuchte Mutter nicht gefunden

Schwarzenberg.

Die Untersuchung der 320 DNA-Proben, die innerhalb der Ermittlungen zu den 2011 in Schwarzenberg und 2012 in Rotava tot aufgefundenen Babys genommen wurden, ist abgeschlossen. Wie die Polizei am Freitag erklärte, habe der Abgleich mit dem DNA-Muster der unbekannten Mutter der beiden Babys keine Übereinstimmung erbracht. Auch alle sonstigen Hinweise aus der Bevölkerung konnten bislang nicht zur Ermittlung der gesuchten Mutter beitragen. 

Die Polizei hat ihre Ermittlungen jetzt auf weitere Personenkreise ausgedehnt, die in einer räumlichen Beziehung zu dem Fundort des 2011 tot entdeckten Babys im Schwarzenberger Ortsteil Sonnenleithe stehen: "Dies betrifft die Angehörigen von Sportvereinen, welche die nahe gelegenen Sportstätten nutzen oder Pflege- bzw. Betreuungsdienstmitarbeiter, welche ihre Dienstleistungen per Hausbesuch oder in entsprechenden Einrichtungen vor Ort anbieten", erklärt ein Sprecher der Polizei. 

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die Neugeborenen Brüder waren. Schwarzenberg und Rotava sind rund 30 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Die Polizei vermutet, dass die Mutter der Kinder damals in der Erzgebirgsstadt wohnte. 

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