Stollberg
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Seit 14 Jahren lebt und arbeitet Martin Grießmann in Australien. Bisher hat es mit dem Wählen in Deutschland trotzdem geklappt. Aber dieses Jahr ging alles schief: Erst etwa sieben Wochen nach dem Urnengang kamen seine Briefwahlpapiere am anderen Ende der Welt an. Was sagt der Bundeswahlleiter dazu?
Am 26. September, 18 Uhr, war die mit Spannung erwartete Wahl zum 20. Deutschen Bundestag vorbei. Auch für Martin Grießmann. Aber mit einem Makel: Er konnte sein Recht, seine Stimme abzugeben, nicht ausüben. Denn die von ihm beantragten Briefwahlunterlagen haben ihn zwar erreicht. Aber 50 Tage nach dem Urnengang.
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