Kultur
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Was war vor 100 Jahren die teuerste, die männlichste oder die psychedelischste Tapete? Das verrät ein Blick in die selten geöffnete Tapetensammlung der Kunstsammlungen Chemnitz, die ab Samstagabend zu sehen ist. Und wie wird heute tapeziert? Das weiß eine Expertin von "Schöner Wohnen".
Wir alle sind ein bisschen Raufaser-geschädigt, sagt Frédéric Bußmann, Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz. Kein Wunder, galt doch die weiße, schnörkellose Tapete Jahrzehnte lang als praktisch und neutral, wurde ihre Unscheinbarkeit hingenommen, das Auge klaglos unterfordert. Mittlerweile aber ändert sich das: Es glänzt wieder...
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