Kultur
Freistaat will ein Jahr lang Tacheles reden: 2026 wird das „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ gefeiert

Nahezu 400 Veranstaltungen in Städten und auch im ländlichen Raum stehen auf dem Programm, darunter Ausstellungen, Konzerte, Gesprächsformate und Festivals. Und: Es soll mehr Sachlichkeit in die Diskurse einziehen.

Miteinander Tacheles reden heißt, einander die Wahrheit zu sagen. Der Begriff kommt aus dem Jiddischen, bedeutet „Ziel“, „Zweck“ oder „Ergebnis“, also ohne Umschweife, auch bei unangenehmen Themen, auf ein Ergebnis hin zu diskutieren. Dass sich der Begriff auch hier eingebürgert hat, verweist schon auf die Gegenwärtigkeit jüdischer...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
17:36 Uhr
4 min.
Plauener Tuning-Firma entwickelt neuen Motor für Simson-Mopeds: „Es fährt sich spürbar besser – und das auch noch legal“
ZT-Tuning-Geschäftsführer Jens Opitz mit dem optimierten Zylinder eines Simson-Motors: „Mit der Freundin hinten drauf zügig den Berg hochfahren.“
Die Zweiräder aus DDR-Zeiten sind Kult bei Teenagern. Die vogtländische Firma ZT-Tuning bringt nun ein Antriebsaggregat auf den Markt, das die Fahrzeuge bei minimalem Aufwand deutlich agiler macht.
Swen Uhlig
14.12.2025
3 min.
Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen: Auftakt in Chemnitz mit viel Hoffnung, Kritik und einer Schweigeminute
Die erste Kerze zum Lichterfest Chanukka in Chemnitz ist entzündet. In diesem Jahr steht der Leuchter nicht im Stadthallenpark, sondern auf dem Stefan-Heym-Platz vor dem Smac.
Der Beginn von Chanukka ist auch der Beginn des Jahres der jüdischen Kultur. Ein Novum, das von einem Anschlag in Australien überschattet wurde. Trotzdem wurde gesungen. Antisemitismus dürfe jüdisches Leben nicht bestimmen, sagte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden.
Denise Märkisch
14.01.2026
4 min.
Dienstältester Heimleiter des Vogtlands verkauft sein Lebenswerk: Als „der Chef“ anfing, kostete ein Heimplatz 105 Mark
Der Chef und die Frauen an seiner Seite. Frank Menzel, Beate Menzel (links) und Pflegedienstleiterin Cornelia Otto arbeiten seit Jahrzehnten eng und vertrauensvoll zusammen.
Frank Menzel war 1986 der jüngste Heimleiter im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Damals waren Pflegeheime noch Feierabendheime, auch das in Reuth – „und damals waren die Leute zufriedener“.
Gerd Möckel
07:09 Uhr
5 min.
Gehaltsboom im Osten: Dieses Bundesland überrascht mit dem größten Plus
Das Gehalt hängt nicht allein vom Job oder der Branche ab, sondern auch stark davon, in welcher Stadt oder welchem Bundesland jemand arbeitet. Wie sehr, das zeigt ein Gehaltscheck der Plattform kununu.
Ein Gehaltscheck der Plattform „kununu“ zeigt: Tief im Osten und Westen wird am wenigsten verdient. Ein Bundesland im Osten holt jetzt aber überraschend stark auf.
Jürgen Becker
07:00 Uhr
2 min.
25-Jähriger nach Messerangriff in Ulm weiter in Lebensgefahr
Die Spurensicherung war nach dem Messerangriff in dem Geschäft und an der Stelle, an der auf den mutmaßlichen Täter geschossen wurde, im Einsatz.
Am Morgen nach der Tat in einem Elektronikgeschäft ringt ein verletzter Mitarbeiter weiter um sein Leben. Fragen zum Motiv des mutmaßlichen Täters bleiben indes weiter offen.
11.12.2025
2 min.
Jahr der Jüdischen Kultur beginnt: Sperrungen zur Eröffnung vor Chemnitzer Museum
Im Fenster des Cafés „Julius“ steht schon ein Chanukka-Leuchter. Am Sonntag kommt noch ein weiterer hinzu.
„Tacheles 2026“: Im Museum für Archäologie und ehemaligen Schocken-Kaufhaus wird am Wochenende das Jahr der Jüdischen Kultur eröffnet. Das Areal davor und das ganze Haus sind für die Öffentlichkeit zeitweise gesperrt.
Denise Märkisch
Mehr Artikel