Kultur
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Eine Ausstellung im Hallenser Kunstmuseum widmet sich dem fragilen Werk von Wilhelm Lehmbruck, das angesichts aktueller Kriege und Konflikte eine bedrückende Aktualität bekommt.
Man kann sich der Wirkung dieser Skulpturen nicht entziehen: Die unendliche Verzweiflung des „Gestürzten“, 1915 in Bronze gegossen. Dieser gefallene Mann, der noch nicht am Boden liegt, aber kaum wieder aufstehen wird, den Kopf entmutigt zwischen die schlaffen Hände gebeugt. Nicht weniger still und verzweifelt: Die „Mutter mit Kind“...
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