Kultur
Der Punk-Künstler Karl Nagel brachte in den 1990ern mit den „Chaostagen“ in Hannover Untergrund-Kultur in die Abendnachrichten – mithilfe einer Desinformationskampagne schuf er einen urbanen Mythos, der so nie stattgefunden hat. Später wirkte er in Satire-Parteien wie der APPD und „Die Partei“ mit. Im Interview erklärt er, warum er sich heute von diesen subversiven Mitteln distanziert – und wie die Linken in der heutigen Zeit zum Teil des Problems werden konnten.
Freie Presse: Herr Nagel, Sie haben mit der „Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands“ seit den frühen 80ern über 20 Jahre versucht, Politik via Dada eine neue Richtung zu verpassen. Kann Kunst da etwas bewegen?
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.







