Kommentar
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SPD-Chef Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting abschaffen. CDU/CSU halten das für eine versteckte Steuererhöhung. Der Bundeskanzler relativiert, dass für Normalverdiener alles bleiben soll
Das Ehegattensplitting ist für mich, die ich im Osten aufgewachsen bin, Ausdruck eines veralteten Gesellschafts- und Familienbildes. Es stammt von 1958 - einer Zeit, als in Westdeutschland noch die Hausfrauenehe galt. Zwar wurde dieses 1977 abgeschafft, doch das Prinzip, das fehlende oder geringere Zweiteinkommen durch eine steuerlich günstigere...
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