Gedenken an den zweiten Jahrestag der Proteste im Iran: Eine Kerze brennt für Mahsa Amini, die im iranischen Polizeigewahrsam ums Leben kam. Das hatte landesweit zu Kundgebungen gegen das Kopftuchverbot geführt.
Gedenken an den zweiten Jahrestag der Proteste im Iran: Eine Kerze brennt für Mahsa Amini, die im iranischen Polizeigewahrsam ums Leben kam. Das hatte landesweit zu Kundgebungen gegen das Kopftuchverbot geführt. Bild: Ying Tang/Imago
Kommentar
Kommentar zum Jahrestag der Proteste im Iran: Ein Land am Wendepunkt

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Vor zwei Jahren flammten die Proteste gegen das Mullah-Regime in Teheran auf. Das ist nicht vorbei, meint Korrespondent Thomas Seibert.

Die Islamische Republik Iran wurde vor 45 Jahren nach einem Aufstand gegen die Gewaltherrschaft des Schahs gegründet. Sie versprach den Bürgern mehr Freiheit und Würde, doch heute hält das Regime die Bevölkerung selbst mit Gewalt in Schach, weil es um seine Macht fürchtet. Die Protestwelle vom September 2022 war ein Wendepunkt in dieser...
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