Breitenau-Prozess: Angeklagter bleibt in Untersuchungshaft

Im Totschlagsprozess von Breitenau am Landgericht Chemnitz haben die Verteidiger des Angeklagten einen Befangenheitsantrag gegen alle drei Berufsrichterinnen gestellt. Die Verhandlung am Freitag wurde aber mit der Anhörung von Zeugen fortgesetzt. Die Entscheidung über den Befangenheitsantrag hätte eine Unterbrechung erfordert, sagte die Sprecherin des Landgerichts, Marika Lang. Ein Antrag des Angeklagten auf Haftprüfung ergab die Fortdauer der Untersuchungshaft. Dem Mann aus Mittelsachsen wird vorgeworfen, in der Nacht zum 4. April 2017 auf einem Feld bei Breitenau einen 38-jährigen Chemnitzer überfahren zu haben. Das Urteil und damit der Abschluss des Verfahrens ist für den 29. August geplant. (mbe)

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