Digitales Mahnmal in Erdmannsdorf

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Erdmannsdorf.

In Erdmannsdorf soll ein Mahnmal für die im März 1945 während eines Todesmarsches ermordeten KZ-Häftlinge entstehen. Es soll ein digitales Mahnmal sein - ein Schild mit einem Link, der mittels Smartphone oder Tabletcomputer zu einer Internetseite führt, die mit Informationen, Dokumenten oder Zeitzeugenberichten den Anstoß geben kann, sich mit dem Thema zu befassen. Initiator ist Felix Forsbach, einer der drei Residenzkünstler, die seit April im Lehngericht in Augustusburg tätig sind. Forsbach hat die NS-Vergangenheit von Augustusburg als Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit gewählt und ist bei seinen Recherchen unter anderem auf den Todesmarsch gestoßen. Die ermordeten Männer wurden auf dem Friedhof in Erdmannsdorf begraben. Ortsvorsteher Dietmar Katzorreck kündigte an, das Thema im Juli auf die Tagesordnung setzen zu wollen. Der Augustusburger Stadtrat hat Zustimmung signalisiert. (mbe)

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