Garage brennt- 45 Feuerwehrleute im Einsatz

In folge des Brandes kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Eppendorf.

In Eppendorf ist es am Samstag auf einem Grundstück an der Borstendorfer Straße zum Brand einer Garage gekommen. Ersten Informationen zu Folge wurden keine Personen verletzt. Zudem gelang es der Feuerwehr, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser zu verhindern. 

Wie Gemeindewehrleiter Marko Schiebold mitteilte, sei gegen 11.45 Uhr zunächst nur die Freiwillige Feuerwehr Eppendorf alarmiert worden. "Beim Eintreffen der Kräfte wurde jedoch das Ausmaß des Brandes schnell klar. Deshalb wurden umgehend die Ortsfeuerwehren Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf nachalarmiert", sagte Schiebold. Die Folgen des Brandes waren auch in weiter Entfernung zu sehen, denn es entwickelte sich eine starke Rauchwolke. "Wir waren insgesamt mit 45 Kameradinnen und Kameraden sowie zehn Fahrzeugen vor Ort, um den Brand in dem Garagenkomplex auf einem Privatgrundstück zu bekämpfen. Gegen 14 Uhr hatten wir alles soweit unter Kontrolle", erklärte der Gemeindewehrleiter.

14 Einsatzkräfte legten die Atemschutzausrüstungen an, um in das Innere des Bauwerks zu gelangen. Neben den Feuerwehrleuten waren auch ein Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort. Über die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache wurde zunächst nichts bekannt. Eppendorfs Bürgermeister Axel Röthling (SPD), der ebenfalls am Unglücksort war, lobte die Arbeit der Wehren. "Die Feuerwehr war auch in diesem Fall schnell vor Ort, leistete eine hervorragende Arbeit und hat gezeigt, wie gut sie organisiert ist. Dadurch konnte trotz aller Tragik Schlimmeres verhindert werden", sagte das Gemeindeoberhaupt. Allerdings zeigten sich einige Kraftfahrer von Absperrungen der Rettungskräfte wenig beeindruckt. Die Feuerwehr hatte auf Höhe des Hotels "Freiberger Höhe" die Fahrbahn mittels Leitkegel und Warnlampen abgesperrt. Diese wurden aber von vielen Autofahrern umfahren, nachdem sie ihre Fahrt Richtung Ortsausgang ein Stück fortgesetzt hatten, war dann vor den Einsatzfahrzeugen endgültig Ruhe. Den Kraftfahrern blieb dann nur die Möglichkeit, auf einem relativ engen Areal zu wenden. (kbe) 

 

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.